SIC Zürich
Dieses Jahr war vieles anders. Zwar waren wieder alle bekannten Gesichter anzutreffen, aber… Natürlich habe ich mich zu wenig gut informiert und bin dann auch alleine auf der Sechseläutewiese gestanden – die gleicht nämlich gerade einer grossen Baustelle. Aber auch ich habe zum diesjährigen Village bei der Sukkulentensammlung gleich beim Mythen-Quai gefunden. Das vertraute SIB-Zelt war dann auch einfach zu finden. Die ersten Rennen haben schon um 11:00 mit den Fitness Teams gestartet. Ich bin erst angekommen als die ersten Teammitglieder schon fast wieder daheim waren. Der Start der Speed Teams war erst auf 15:00 angesetzt und so kann ich auch nur von den späteren Rennen berichten. Die Vorbereitungen zum Rennen verliefen wie meistens ruhig. Alle versuchten ihren Puls und Adrenalinspiegel so tief als möglich zu halten um dann bald eine Runde der Rennstrecke abzufahren um sich aufzuwärmen und gleichzeitig die Strecke zu verinnerlichen. Das Wetter war gut, es war bewölkt und warm. Aber es war für einmal nicht erdrückend heiss, so wie wir es uns von den anderen Jahren gewohnt waren. Da stellte sich irgendwann doch noch die Frage ob sich das Wetter wohl hält. Uns so wird dann an so einem Inlinerennen über das Wetter diskutiert. Wir waren uns aber alle einig. Es ist schon den ganzen Tag bewölkt, die Fitness Teams und die Junioren rollten alle trocken ins Ziel und so soll es auch uns Speed Teams ergehen! Also: die schnellen Rollen bleiben drauf! Die Strecke war nur teilweise neu geführt. So haben die Startschlaufe zum chinesischen Garten ausgelassen, den Tunnelabschnitt war nicht zu fahren und bei der Rentenanstalt gab es zusätzliche Tramschienen und zwei 90°-Kurven mit dahinter liegenden Fussgängerstreifen zu meistern. In der 3ten Runde hat dann wieder unserer Spekulationen der Regen eingesetzt – ein Platzregen par Excellence! Wir waren nach kürzester Zeit durch und durch nass. Da ja niemand die Regenrollen montiert hatte gab es auch einige Stürze. Aus meiner Sicht konnten die SIB-ler bei einigen Gefahrenstellen und Fremd-Stürzen immer im letzten Augenblick ausweichen und so den eigenen Fall verhindern. Wir sind alle sturzfrei und mit vergleichsweise guten Zeiten im Ziel angekommen. Ganz herzlich möchten wir den FahrerInnen Flavio Gross Rang 3, Fränzi Pleschinger Rang 4 und Sandra Bachmann Rang 9, zu ihren super Leistungen gratulieren! |