Rennbericht SIC Zürich 2008
Es war mal wieder so weit, Der Swiss-Inline-Cup machte seine Aufwartung in Zürich. Und auch die Basler mussten sich in ihre zweite Lieblingsstadt begeben. Das Rennen fand zwar 3 Monate später statt als sonst, aber Petrus bescherte uns wie immer in Zürich einen heissen Tag. Diese 29 Grad brachte Manchen und Manche zum schwitzen. Die Kids- und die Fitnesskategorie starteten schon am morgen, als ich mich noch gemächlich in meinem Bett befand. Auch dieses Jahr sorgten die Geleise und die kaugummiähnlichen Bitumen wieder für einige Stürze. Obwohl es jetzt in der Mode ist, dass die Frauen ohne Grund schon gleich nach dem Start einen Massensturz fabrizieren. Vermutlich damit das Rennen für die Zuschauer nicht so langweilig ist. Aber diese Spitzenathleten trainieren ja nur 25h in der Woche und sind darum nicht so sicher auf ihren Skates.
Weil die 35km bei diesem Saunawetter zu wenig waren, und weil man sich ja nicht genug ausgeben kann, gab es auch noch ein Geschenk vom OK, die Speed-Kategorie durfte zur Freude aller, noch eine zusätzliche Runde absolvieren. Ich hatte wahnsinnig Mühe meine Freude zu verbergen, da ich ja so was von fit war, dass mir eine zusätzliche Runde überhaupt nichts ausmachte. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, START! Nicht einmal eine Runde konnte ich mich an der Spitze halten, in der dritten Runde begann ich zu beten: „Lieber Gott, mach das ich ins Ziel komme, ich verspreche auch von jetzt an immer brav zu trainieren!“ Mein Gebet wurde erhört und ich erreichte völlig ausgepumpt und kaput das Ziel, zum einhalten meines Versprechens, kein Kommentar!
Nach dem Wettkampf erhoffte ich mir ein Gschpändli für ein Erfrischunfgsbad im See zu finden, aber die Basler wollten sich nicht in dem äusserst sauberen Zürich See waschen, und fuhren lieber getrockneten wohlriechenden Schweisses im Auto nach Hause. Ausser zwei drei gut durchtrainierte Fitnessmänner kühlten sich am Mittag nach dem Rennen mit den Schwänen ein wenig ab, nur eben leider zu früh für mich. Da ich dieses Jahr schon froh bin wenn ich einen Wettkampf überstehe, musste ich mich belohnen und ging mit meinen Eltern und meinem Bruder Abend essen, Krokodil, Emu, Strauss und Hühnchen. Auf jedem Fleisch, ein Fähnchen mit dem besagten Tier darauf, damit sich die Kinder auch daran erfreuen und wie mein Vater stolz alle Fähnchen einpacken können, um sie dann bei der Arbeit zu präsentieren. Zitat: „ Jetzt musste ich 60 Jahre alt werden um einmal Krokodil essen zu können!“
Da sich mein Glaube an die Religion in Grenzen hält, und ich doch bevor ich alt bin, also bevor ich 30 bin, noch einmal ein sportliches Ziel verfolgen möchte, Verspreche ich euch Basilisken, dass ich anfange zu trainieren, und da ich ja ein Ziel brauch, nehm ich mir den Gigathlon 2009 im Alleingang vor, ziemlich grosse Klappe und grosses Versprechen! Alle die nichts zu tun haben und mit mir trainieren wollen sind herzlich eingeladen, vor allem beim Schwimmen. Erstes Ziel ohne Flügeli und Hundeschwumm! Und für Trainingsmotivation bin ich immer offen, vor allem nach dem Ausgang! Es würde mich nämlich freuen mit euch tollen Leuten zu trainieren!
Autor: Jacque
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