Rennbericht Sursee
04.30 Uhr, der Wecker klingelt. Ich werfe einen letzten Blick auf die Palmen auf Teneriffa und los geht´s zum Frühstück und anschliessend zum Flugplatz. Ich hatte die „grossartige“ Idee, direkt im Anschluss an meinen Urlaub beim SIC in Sursee zu starten. Um 14.00 Uhr sollte der Flieger in Basel landen. Die Zeit sollte reichen…
Doch der erste Schock im Flugzeug. Jemand hatte vergessen, die Leiter vom Flugzeug wegzufahren (Spanien…). Dadurch gab es natürlich eine Startverzögerung von 30 Minuten. Irgendwie schafften wir es aber, pünktlich in Basel zu landen. Also schnell die Koffer geschnappt, kurz nach Hause, die gepackten Skatesachen ins Auto geworfen und dann ab nach Sursee!
Tatsächlich habe ich es geschafft, 20 Minuten vor dem Startschuss fertig am Start zu sein. Nun konnte das Rennen losgehen. Zuerst starteten die Damen, dann kann wir in der Kategorie Speed Teams Men an die Reihe. Ich wollte wieder versuchen, möglichst lange an der Spitze zu bleiben, nur hatte ich vergessen, dass es in Sursee gleich zu Beginn mehrere Steigungen gibt… So fand ich mich relativ schnell in einer fünfköpfigen Gruppe mit zwei weiteren Basilisken und zwei Fahrern vom GB-Racing-Team wieder. Der wenige Schlaf und die lange Reise zeigten dann doch ihre Wirkung. Wir wechselten uns gut in der Führungsarbeit ab, doch nach der Hälfte der ersten Runde wuchs unsere Gruppe weiter an, da wir von hinten eingeholt wurden. So ging es in der grösseren Gruppe weiter. Bei den Steigungen wurde die Gruppe dann immer kleiner, doch ich schaffte es trotz schwerer Beine dranzubleiben.
Endlich tauchte Sursee das zweite Mal auf und das Ziel nahte. Für den Sprint habe ich versucht, mich relativ weit vorne einzuordnen und kam als sechster unserer Gruppe ins Ziel. Fabian war noch etwas schneller und kam als Zweiter an. Herzlichen Glückwunsch! Insgesamt hat sich die Fahrt nach Sursee gelohnt. Tatsächlich war ich sogar etwas besser als im letzten Jahr.
Autor: Michael Abbass
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