Rennbericht
21. September 2008
Sibirien, 9.45 Uhr
Der Ort stimmt zwar nicht ganz, aber die Temperatur war näher am Gefrierpunkt als noch vor ein paar Tagen…
Auf dem Parkplatz Eglisee traffen sich 11 Basilisken, teils sogar in der kurzen Teamhose, was man schon als fahrläsig bezeichnen könnte, ein. Die Stimmung war gut, die Körper etwas zitterig von der Kälte und der Hochnebel machte dem strahlend blauen Himmel Platz.
Ganz nach dem Motto „2 langsame und 3 schnelle Runden“ begaben wir uns auf die ca. 45km SlowUp Strecke.
Der Fahrtwind und die Kälte machten meinem athletischen Körper etwas zu schaffen, aber die Muskulatur erwärmte sich doch bald und so konnte der Spass beginnen.
Via Wasserkraftwerk Birsfelden ging es locker und elegant, an all den anderen SlowUp Teilnehmern vorbei, nach Muttenz, Pratteln, über das Wasserkraftwerk Wyhlen zurück zum Rankhof. Annette verlies dort unsere Gruppe, um ihren neuen Massschuh in aller Ruhe einzufahren. Der Rest des SlowUp-Speed-Teams setzte die Tour Richtung Riehen, Weil am Rhein nach Frankreich fort. In Huningue mussten einige von uns auf Flammkuchen verzichten, weil andere zum skaten und nicht zum essen gekommen sind. Also weiter Richtung Schweiz. Wieder in Basel angelangt, führte uns die Route am Rhein entlang auf holperigen Wegen. Die, durch die Pflastersteine entstandenen Vibrationen lösten so manche Achsen an den Skates… Somit war es auch an der Zeit, sich ein paar Crêpes oder eine Wurst zu gönnen.
Nach dem Mittagessen entschieden sich ein paar von uns, dass es für heute genug war, wärend die restlichen 5 Hardcore-SlowUppers nochmals die kleine Runde via Pratteln in Angriff nahmen. Doch diesmal mit volldampf, denn es wurde schon langsam Zeit, sich auf die Caipi-Party vorzubereiten.
Alles in allem war der Sonntag morgen/mittag ein geniales Erlebnis. Ich denke, wir haben die Strecke voll ausgenutze. Es machte auch riesen Spass, durch die Menge zu skaten und die vielen positiven Reaktionen zu sammeln.
Nach Patricks Navi, rollten wir ca. 74km ab. Also ich hab es am Abend schon gespührt…
Fazit: Die Speed-Inliner-Basilisk sind auf jeden Fall aufgefallen und haben eindeutig gezeigt, dass das hier ihr Revier ist!
Autor: Patrick Sumi
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