s-i-b Wallis Tour - « weitere events » « Schweizerkarte »

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorheriges Bild Diashow starten oder anhalten Nächstes Bild

 

Inlinetour Sierre VS – Villeneuve VD 5. Juni 2011

Als Neumitglied habe ich die Ehre über unsere Inlinetour durch das Rhonetal zu berichten.

Nach einer kurzweiligen Zugfahrt über Bern und durch den Lötschberg standen wir kurz nach 9 Uhr auf dem Parkplatz in Sierre bereit. Mit unseren auffälligen SIB-Dresses fingen wir bereits vor dem Start einige Passantenblicke ein - neidische oder mitleidige – das konnten wir nicht mit absoluter Sicherheit feststellen...

Nun ging es also in zwei Gruppen Richtung Sion los. Auf der bereits abgesperrten Slow Up-Strecke war ein zügiges Vorwärtskommen möglich. So erreichten wir die Kantonshauptstadt mit einem grossen Vorsprung auf die Marschtabelle. Was nun folgte, bremste unsere Euphorie vorübergehend: Baustellen und Schotterpisten durch einen Park. Danach wurden wir aber über weite Strecken von feinstem Asphalt verwöhnt und steuerten auf dem Rhonedamm gegen Mittag bereits auf Martigny zu. Abseits der Skatingpiste am Ufer des Alpenflusses genossen wir unser Mittagessen – jene die eines eingepackt haben zumindest...

Frisch gestärkt jagten wir weiter den Rennvelofahrer hinterher, die sich immer häufiger auf unsere Route verirrten. Konnten wir um die Mittagszeit von einem geradezu stürmischen Wind aus östlicher Richtung profitieren, kehrte dieser blitzartig, und wir waren plötzlich froh, dass wir in einer Gruppe unterwegs waren. Das Windschattenfahren klappte über weite Strecken vorbildlich, und so schnupperten wir bereits etwas Genferseeluft – wenn da nicht diese tückischen Abzweigungen gewesen wären. Eigentlich war die Route stets einwandfrei beschildert, aber wenn der Kopf im entscheidenden Moment unten bleibt...

Die letzen 40 Minuten waren nahrhaft – auf jeden Fall für mich als Neuling über 90 km. Verwitterter und nasser Asphalt, müde Muskeln und Gegenwind sprengte das Feld auseinander, und alle waren froh, als plötzlich die ersten Häuser unseres Zielortes auftauchten.

Was nun folgte, diente der Volksbelustigung oder einfach dem Drang, sich den Schweiss vom Leibe zu waschen. Erlaubten sich diese frechen Deutschschweizer im Dorfbrunnen von Villeneuve doch ein kühles Bad, und dies erst noch halb nackt!

Die anschliessende Zugfahrt dauerte keine fünf Minuten, da war schon der eine oder die andere im Erholungsschlaf versunken.

Es hat Spass gemacht, und ich möchte im Namen der gesamten SIB-Truppe Jann ganz herzlich für die Organisation und die Führung der Rhone-Tour danken.

Michi Granacher