Inline-Rennen Riehen
oder kam, sah und verlor fast!
Am Samstag 30. August nahmen die speed-inliner-basilisk zum zweiten Mal am Riehener Inlinerennen teil. Die äusseren Bedingungen waren perfekt: Sonnenschein, aber nicht zu heisse Temperatur und die Start- Zielgerade neu asphaltiert. Ab 16 Uhr tröpfelten die SIB-ler, Fahrer und Fans, so langsam ein. Der Rundkurs, wobei so rund war der Kurs auch wieder nicht, führte durch Kornfeldstrasse (Start/Ziel), Lachenweg, Im Esterli, Garbenstrasse zurück zu Kornfeldstrasse. Wobei eine Runde 900 Metern entsprach. Gestartet wurde in zwei Kategorien: Fun und Speed. Die Kat. Fun hatte 8 und die Kat. Speed 20 Runden zurück zu legen. Die Funskater starteten um 18 Uhr. Von den SIB-lern waren Annette, Chantal, Marlen, Fredy und Sebastian am Start (Hoffe ich habe niemanden vergessen!). Punkt 18 Uhr erfolgte der Start. Schon nach einer Rund war das Feld enorm in die Länge gezogen. Sebastian schien nicht seinen besten Tag zu haben, fuhr er doch trotz Anfeuerungsrufen schon bald weit abgeschlagen in den hinteren Regionen herum!! Nach rund 15 Minuten wurde das Rennen im Spurt entschieden. Allerdings ohne SIB Beteiligung. Doch schafften es alle bis ins Ziel.
Nun konnten sich die Speedfahrer einfahren und die Strecke des Hauseckenrennens erkunden. Zuvor hatten die einen oder anderen SIB-ler mit einem Sieg geliebäugelt, doch als die Meldung herum ging, dass Severin Widmer auch am Rennen teilnimmt, platzten diese Träume wie Seifenblasen. Nach erfolgtem Start um 18.45 Uhr war das Tempo noch nicht all zu hoch und das Feld noch einigermassen beisammen. Doch nach ein paar Runden wurde dann doch aufs Tempo gedrückt. Ich hatte mit ein paar anderen Skatern den Anschluss bereits verloren, doch auch wir waren mit flottem Tempo unterwegs. Doch dann passierte es. Nach einem Führungswechsel von der ersten auf die zweite Position touchierte ich den Skate des Vordermannes. Ich probierte mich auf den Skates zu halten. Doch es nützte alles nichts, ich landete auf meinem Allerwertesten. Kevlar sei Dank trug ich keine Blessuren davon. Nur mein Dress hatte etwa ein Füflieber grosses Loch, wie sich nach dem Rennen heraus stellte. Ich rappelte mich zwar sofort wieder auf, stand dann aber trotzdem ganz alleine da auf weiter Flur. So drehte ich meine letzten ca. 10 Runden alleine. Kam aber doch in den Genuss vier Mal ein paar Sekunden hinter Severin Widmer fahren zu können. (jeweils nach dem Überrunden.) Wer kann das schon von sich behaupten, immerhin ein Aufsteller!!! Severin gewann solo mit riesigem Vorsprung. Im Funrennen noch abgeschlagen unter ferner Liefen klassiert, erstieg Sebastian wie Phönix aus der Asche und wurde hervorragender Zweiter J!! Ich meinerseits wurde nicht letzter, da noch mindestens ein Fahrer hinter mir war. Also: Kam, sah und verlor fast!
Autor: Thomas Schwerzmann
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