Trainingsweekend 2009
Am Samstag Morgen ging‘s los. Mein erstes Trainingsweekend. Viel habe ich vom letzten Trainingsweekend gehört, vor allem, dass es sehr nass war!
Und was sagten die Wetteraussichten für dieses Wochenende? Von Sonne über Regen bis hin zu Gewittern war alles vertreten, da blieb nur noch zu hoffen, dass wir vor dem Gewitter am Ziel ankommen. Beim Start in Olten sahen die Aussichten ja nicht so schlecht aus. Also noch ein bisschen Sonnencreme auf Arme und Beine verteilt und dann ging es endlich los.
Über mehr oder weniger gute Strassen und Wege ging es mit einem kurzen Zwischenhalt in Oensingen Richtung Solothurn. Langsam machen sich meine Füsse bemerkbar, irgendwie sitzt der Massschuh, nicht mehr ganz so, wie am Anfang! Und die Massage übers Kopfsteinpflaster von Solothurn verschafft auch keine Linderung. Der vorgezogene Zmittag-Halt wurde uns von Patrick mit super „Amerikanerli“ versüsst. Vielen Dank ! Nach dieser Stärkung konnte es weiter gehen Richtung Biel. Langsam brauen sich dunkle Wolke zusammen.
Ob das Wetter noch hält? Ein paar Tropfen von oben und eine kurze Strecke über nasse Strassen und dann ist aber schon wieder trocken. Glück gehabt!
Geschafft, wir sind in Biel angekommen, bei dieser Aussicht spielt auch der Strassenbelag keine Roller mehr. Jetzt nur noch aus den Schuhen und nicht daran denken, dass ich morgen wieder drin stehen muss.
Sonntag Morgen. Meinen Beinen geht’s erstaunlich gut, nur meine Füsse würden jetzt lieber in Flip-Flops am Strand spazieren gehen. Noch kurz die Rollen wechseln (wenigstens weiss ich jetzt, wie ich Bremsen muss) und dann geht’s schon wieder los. Ist das wirklich mein Schuh in den ich mich da rein zwänge?
Nach einem kurzen Aufstieg kommt die lange Abfahrt, langsam wird’s immer schneller und noch ein bisschen schneller, jetzt nur nicht loslassen. Geschafft!
Beim Zmittag-Halt in Murten halten es meine Füsse nicht mehr aus, nur kurz ein bisschen raus, irgendwie komme ich dann schon wieder in die Schuhe rein. Auch heute wurde der Halt wieder versüsst, mit „Nidle-Chueche“. Danke Björn.
Noch die letzte Etappe, die Beine fühlen sich immer noch gut nur die Füsse … naja, nochmal auf die Zähne beissen, am schlimmsten sind nur die ersten Meter (oder Kilometer…). Jetzt wird’s nochmal coupiert. Nach jedem Aufstieg kommt ja eine Abfahrt, oder halt doch nur eine Kurve und der nächste Aufstieg! Aber auch den haben wir geschafft!
Estavayer le Lac, wir sind am Ziel und mit ein bisschen einheimischer Hilfe haben wir auch den Bahnhof gefunden. Geschafft !!
Vielen Danke für die super Organisation.
Fränzi Pleschinger |