Go4it Stafette 2009 / Team speed-inliner-basilisk

Am Sonntag den 5. Juli trafen sich Roberto, Oliver, Nicolas, Jann und Markus um 7.00 Uhr im morgendlichen Wegenstetten zur Go4it Stafette.

Heute wollten wir vier als Team, und Jann als Einzelstarter eine gute Falle machen. Nachdem wir die Startunterlagen und alle Utensilien erhalten hatten, machten wir uns an die Startvorbereitungen. Roberto war mit seinem Bike als erster an der Reihe und musste 33 km
und 1000 Höhenmeter überwinden. Nach der ersten Nervosität und des Startschusses gings dann auch gleich zur Sache und mit Volldampf über die Berge. Leider lief es ihm wegen der starken Rückenschmerzen nicht so gut, und er hatte sehr grosse Probleme.

33 km / 1000 hm = 1.58.14 / 29. Rang

Velobericht von Oliver Lehmann

Durch den Speed-Inliner Jann Stettler kam ich zu einem Startplatz im Team 'speed-inliner-basilisk' an der Go4it Stafette 2009 in Wegenstetten. Ich konnte für den ausgefallenen Radfahrer einspringen und hatte eine Strecke von 42km mit 700 Höhenmetern zu bewältigen. Für Einzelsportler sind Teamevents eine willkommene Abwechslung, und ich sagte sofort zu. Dass der Anlass im erweiterten Trainingsgebiet stattfand war eine zusätzliche Motivation. Die Organisation klappte dank dem Teamchef Markus Reimann hervorragend und wir trafen uns morgens um 7.15 Uhr in Wegenstetten. Wir wurden alle eingekleidet, damit wir uns bei den Wechsel nicht verpassten, da wir uns ja vorher nicht kannten und hinterliessen so natürlich auch einen professionellen Eindruck. Um 9.00 Uhr feuerten wir gemeinsam noch unseren Biker am Start an, danach begann für mich die Vorbereitung, d.h. ca. eine Stunde Warmfahren für die kurze Strecke. Ab 9.30 Uhr stand ich in der Wechselzone in Wegenstetten bereit. Chantale, Janns Freundin unterstützte uns tatkräftig beim Wechsel, nahm Roberto den Stafetten-Bendel ab und übergab ihn mir nach einem Sprint durch die Wechselzone, Danke Chantale! Ab dann galt für mich, ab wie die Feuerwehr, schliesslich trugen wir die 118 als Startnummer. Auf der hügeligen Strecke konnte ich v.a. am Berg einige Plätze gutmachen. Die Strecke war nicht nur hügelig sondern auch kurvenreich, wurden doch etliche Nebenwege benutzt. So waren einige für mich unbekannte Streckenabschnitte eingebaut, obwohl das Gebiet eigentlich zu meinem Trainingsgebiet gehört. In Wegenstetten rasten wir dann am Start-/Zielbereich vorbei, und ich übergab den Bendel in Zeinigen an den Inliner-Spezialisten und Team-Chef Markus. Danach gönnte ich mir erstmal literweise kühles Wasser, denn es war brütend heiss und fuhr noch ein paar km locker aus. Für mich war es ein gelungener Anlass im Team und eine letzte Wettkampfvorbereitung für das kommende Transalp (8 Etappenrennen mit dem Mountainbike über die Alpen).

42 km / 700 hm = 1.15.02 / 4. Rang

Inlinebericht von Markus

Es gab vom Ziel in den Startbereich zwar einen Bus für die Inliner, aber ich wollte mich lieber ein bisschen einrollen und fuhr die kurzen 7 km mit den Skates an den Start.
Urs der für ein anderes Team fuhr kam mit seiner Kollegin auch gleich mit den Skates mit.
In der Wechselzone wartete schon eine grosse Menge von Inliner/innen auf ihre Velofahrer.
Patrick war mit seiner Kamera vor Ort und Knipste freudig Drauflos, für einmal nicht ich :-).
Es war schwierig einzuschätzen wann Oliver kommen würde und wie viel Zeit er auf der Velostrecke gut machen konnte. Dann sah ich Jann mit dem Velo heranbrausen, er war als Einzelstarter gut im Rennen, und war auch gleich wieder weg.

Also setzte ich mich auf den Boden und wartete einfach mal, doch plötzlich rief der Speaker unsere Nummer die 118, also die „Feuerwehr“ auf. Ich sprang auf und sogleich kam Oliver auch schon herangerast und übergab mir das Wechselband. Ich stopfte es in die Rückentasche und los geht’s.
Im Zickzack aus der Wechselzone raus und auf die Strecke. Durch das vorherige Einfahren
wusste ich, es ging immer leicht Bergauf, also kurz gesagt mein Lieblingsterain
„Bergauf + Einzelzeitfahren“  :-).
Ich kam gut voran und überholte schon nach kurzer Zeit den ersten Fahrer. Ich wusste, ich konnte auf einer so kurzen Strecke von 7 km nicht viel Zeit gutmachen umso mehr musste ich jetzt einfach voll am Limit fahren. Der Boden war an den meisten Stellen Perfekt und ich überholte und überholte weiter Fahrer/innen.
Bei ca. km 6 kam dann nochmals ein steiler Hügel, dort lag schon Patrick auf dem Boden und Knipste schon wieder drauflos, rief mir noch was nach während ich mir Gedanken machte, wie zum Geier…er so schnell dort hin kommen konnte, „mit dem Auto dänk“:-).

Egal, noch mal Konzentration und vor mir am Hügel der nächste Fahrer den ich im Anstieg überholen kann. Somit wahrens dann  etwa 10 – 12 gewesen. Oben angekommen noch eine
kleine Abfahrt und dann auf die Hauptstrasse einbiegen zum Zielsprint.
Jetzt noch mal Vollgas, und vorne in der Wechselzone sehe ich schon Nicolas stehen.
Scheinbar bin ich mit etwas zu viel Schwung in die Zone gekommen, Fliegender Wechsel
des Bandes an Nicolas, und ich Rolle immer noch, während mir ein Helfer krampfhaft versucht nachzurennen um den Barcode von meiner Nummer abzureissen.

War ein gutes Rennen und Ziel erreicht, Ich habe die schnellste Inline-Zeit des
Rennens gefahren

7 km / 100 hm = 16.20 / 1. Rang

Laufbericht von Nicolas

Meine Impressionen zur GO4it- Stafette

Kurz vor dem Start sind die Bedingungen sowohl psychisch wie körperlich sehr schwierig. Unser Team liegt aussichtslos weit hinter den ersten drei Teams zurück und das Thermometer zeigt kurz nach 12 Uhr bereits 29°C an. Keine einfache Ausgangslage also. Somit war für mich die Strategie zügig Laufen und möglichst viele Teams wieder einholen, aber nicht ans Limit gehen. Schon kurz nach dem Start überhole ich drei Teams. Doch dieser kleine Motivationsschub wird nicht lange andauern. Vergebens hoffe ich im Verlauf des Rennens auf Waldstücke, welche ein wenig Schatten spenden könnten. Stattdessen laufe ich die harten Steigungen in der prallen Sonne hoch. Beim Abstieg endlich Schatten. Hier mache ich nochmals einige Plätze wieder gut. Am Ende reichts für Platz 9 in der Teamwertung. Da liegt sicher mehr drin, aber was solls?! Wir hatten alle Spass und das ist ja die Hauptsache.

Nicolas

11 km / 280 hm = 40.29 / 1. Rang

Nach dem Rennen haben wir uns dann alle noch ein „wirklich“ frisch gemachte Pizza gegönnt und sind alle noch etwas zusammen gesessen um den Tag Ausklingen zulassen.

Die Go4it Stafette ist ein sehr gut organisierter Anlass der viel Spass macht.
Man kann sagen, ein „kleinerfeineranlass“

Unser Team hat sehr gut Harmoniert und ich denke wir kommen wieder, nächstes mal aber mit einem Podestplatz ;-)

Rangliste:

Urs Rotach / SSC Riehen ohni Bohni / Inline 16.50 / 2. Rang

Jann Stettler / Einzelstarter Total 04.25.15 / 4. Rang

Gratulation an Alle :-)