Rennbericht von Frauenfeld
Eine Woche nach dem Saisonauftakt in Basel fand in Frauenfeld
auch der erste Mini SIC statt.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und eine kleine
Delegation von 8 s-i-b Inlinern entschied sich für den Start in Frauenfeld.
An Frauenfeld erinnere ich mich nicht allzu gerne, die Strecke lag mir
noch nie so gut und auch von der Länge her, es war knapp ein Marathon
und das meistens als Saisonauftakt, das ging dann schon noch mächtig
in die Beine. Nun dies wird sich vielleicht dieses mal ändern, denn es wurde
eine neue Streckenführung angekündigt.
Um 14.00 Uhr war der Start der Fitness-Kategorie die insgesamt 3 Runden
à 6.1km absolvieren mussten. In dieser Kategorie waren wir mit einer
Fahrerin vertreten die sich gut über die 3 Runden schlug. Nach dem alle
Fitnessfahrer im Ziel waren, begaben wir uns zur Einwärmrunde. Kurz nach
halb vier viel der Startschuss für die 36,6km rund um die grosse Allmend
von Frauenfeld. Drei Minuten später folgten uns die Speed Women. Der
neue Kurs war leicht coupiert und hatte viele Richtungswechslungen, was
das ganze intressanter machte. Nachdem ich mich überschätz habe und
das Renen zu schnell angegangen bin, musste ich nach 5.5 km die Spitzen-
gruppe ziehen lassen. Kurz dahinter kam die nächste Gruppe an der ich mich
anhängte. Wir waren zu dritt vom Team in dieser Gruppe vertreten. Es
harmonierte ganz gut und es wurde ein zügiges Tempo an den Tag gelegt.
In der letzten Runde am letzten kleinen Anstieg, etwa einen Kilometer
vor dem Ziel, wurde von einem Fahrer einen Angriff lanciert. Ich konnte
ihn kontern und zusammen retteten wir uns einige Sekunden vor den
andern ins Ziel. Der Sprint gewann ich, war Ehrensache.
Bei den Frauen wurde eine Fahrerin von uns, unschuldig und ungewollt
in einen Sturz verwickelt. Sie fiel mit voller Wucht auf den Kopf, der Helm
ging dadurch in die Brüche und verhinderte schlimmeres. Sie hatte Glück
im Unglück. Mit Prellungen, Schürfungen und einem kleinen Schock kam
sie noch glimpflich aus der Geschichte heraus.
Trotz des Sturzes fuhr sie das Rennen noch fertig und das nicht schlecht.
Nach dem sich alle erfrischt hatten, machten wir uns auf den nicht kurzen
Heimweg. |