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Rennbericht SIC Engadin 24.6.06

SIC Engadin 2006, meine erste Marathon-Distanz

Das Engadiner SIC gilt als die schnellste Marathon Strecke.
Das aus dem einfachen Grund, da sich der Start in Maloja auf 1800 m.ü.m. befindet und das Ziel in S-Chanf auf 1666 m.ü.m.

Für mich war der Engadiner dieses Jahr eine Premiere, wie viele aus dem Team war vor dem Rennen die Stimmung recht angespannt über dieses
schnelle downhill rennen.

Um ca. 13:00 Uhr ging es mit dem Bus los nach Maloja, dort angekommen suchten wir uns ein schattiges Plätzchen im Wald.
Es galt also die drei Stunden bis zum Start zu überbrücken.
Martina hatte nach kurzer Zeit die geniale Idee, sich die Zeit mit dem
Geographiespiel zu vertreiben., dieses war für alle beteiligten sehr
lernreich.
Wer hätte Gedacht, dass eine mit I anfangende Sportart Inline ist und sich ein mit Z anfangender Kosename Zäpfli nennt. :-)
Ich denke mir mal, dass der Zäpfli Kosename sich in das Grund Vokabular der Basilisken einnisten wird... ;-)

Kurz nach 16:00 Uhr ging es dann los mit dem Einfahren auf der 300m
Bitumen-Bedeckte Strecke, wobei fahren grausam übertrieben ist,
vielmehr handelte es sich hier um ein "Wer kann am langsamsten auf den
Inlines stehen" Wettbewerb.

Pünktlich um 16:52 war es dann soweit, der Startschuss für die Kategorie
Team Breitensport fiel.
Doch was auf dem ersten 5-6 km passierte war nicht etwa ein hart umkämpftes rennen, sondern ein gemütliches zusammenfahren a la Nightskate. :-)
Bis kurz vor Silvaplana fuhr die ganze Team Kategorie in einer Gruppe, so
richtig Kräfte sparend :-)

Nach St. Moritz kam es dann zu der steilsten Abfahrt des Rennens, die
Charnadüra-Schlucht.
In dieser Schlucht fährt die Weltspitze bis zu 90 km/h schnell, für die
nicht so schnellen, sind auf der rechten Seite Bremsteppiche ausgerollt.

Nach der steilen Abfahrt ging die Strecke 3 km den Hügel nach Pontresina
hinauf und nach einer Kehrwende in Pontresina gleich wieder auf der selben Strasse hinunter.
Eine ideale Strecke um all den restlichen Basilisken zuzuwinken.

Der Resten der Strecke verlief  recht geradlinig und ehe man sich umsaht kam man auf dem Viadukt in S-Chanf an, wo man schon aus der Ferne das Ziel sah.
Durch den guten Rückenwind, welcher uns die ganze Fahrt begleitet hat,
fuhren alle Basilisken eine Spitze Zeit (unter 1h 20 min) heraus.
Ein Hammer-Rennen!!!

Von S-Chanf wurden wir dann mit dem Zug wieder Richtung St. Moritz gefahren.

Zum Nachtessen ging es in eine Pizzeria in St. Moritz, dort im Fondue Stübli wurden wir auch schon erwartet.
Das Essen war sehr gut obwohl die arme Bedienung es nicht leicht mit uns hatte...
Auch Thommi war die Erleichterung anzusehen, als er endlich seine Pizza mit P bekommen hat... ;-)

Vom Regen verschont, ging es dann weiter ins Inline Village, wo die grosse Party stieg.
Nach der Siegerehrung wurde das Zelt von der Gruppe Bandhouse beschallt und ein paar Basilisken liessen es sich nicht nehmen zu der Musik abzutanzen.
Ich hätte nie Gedacht, dass wir das Perfekte Double von Jennifer Grey und Patrick Swayze in Team haben...
(Die angesprochenen Karakteren werden sich bestimmt wieder erkennen...) ;-)

Mit Caipirinha (je später der Abend, desto rarer das Eis) wurde noch bis in
die frühen Morgenstunden getanzt, bevor es mit dem Regenfesten Taxi Richtung Hotel ging.

Fazit des Tages:
St. Moritz, wir kommen wieder! ;-)

PS: Dass wir (namentlich Jann) auf dem Heimweg noch Heidi mit 5 Franken
beglückt hat wird an dieser Stelle nicht erwähnt... ;-)


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