Rennbericht
World Inline Cup Engadin, 27. Juli 2005
Eines der beliebtesten, wenn nicht Das beliebteste, Weltcuprennen
überhaupt.
Im schönen Oberengadin von Maloja nach Zuoz in knapp einer Stunde
(schnellster Inlinemarathonstrecke der Welt). Wenn da nur nicht diese
berüchtigte Charnadüra-Schlucht kurz vor Celerina wäre...
Das speed-inliner-basilisk Team reiste bereits am Freitag an.
Schliesslichgehören vier Stunden Autofahrt am Renntag nicht zu einer optimalenRennvorbereitung. Also fuhren wir gestaffelt, je nach Möglichkeiten, ins Engadin.
Geschlafen wurde im Hotel Stille in der Nähe der Leichtathletikanlage.
Die Stimmung war gut, und es lag eigentlich auch noch gar keine Nervosität inder Luft. Erst nach dem Morgenessen am nächsten Tag konnte man Aussagen wie "hoffentlich hebt s'Wätter!" hören. Auch brachte die Information: "Sie haben die Schlucht hinunter keinen Teppich gelegt!" Unruhe. Aber wies nun mal so ist, geht jeder anders damit um. Einige ziehen sich zurück und andere werden übermütig (oder Jörg?). Wie auch immer, nach einem Pasta-Buffet à Discretion machten wir uns langsam auf den Weg Richtung Maloja. Zugegeben, Wolken waren vorhanden, aber schliesslich ist es im Oberengadin selten wolkenlos?
Also keinen Grund für Sorge.
In Maloja angekommen peilten wir den selben "Warteplatz" wie letztes Jahr an (Gewohnheitstiere, wie wir nun mal sind) und wollten es uns gerade mal so richtig gemütlich machen, als wir doch tatsächlich durch vereinzelte Regentropfen zu einer spontanen Aktion gezwungen wurden. Wir packten unsere Sachen und irgendwie, aus lauter Hektit, liefen einige unter dieses Dach undandere unter jenen Baum. Kurz, es war nicht möglich zusammen zu bleiben und so verteilte sich das speed-inliner-basilisk Team in alle Richtungen. Optimistisch wie ich nun mal vor einem Rennen eingestellt bin/sein sollte, war ich davon überzeugt, dass es nur eine bisschen regnen und dann der bekannte Malojawind im Nu alles auftrocknen wird. Nun gut, es regnete und regnete... oder besser gesagt, es schüttete...
Viele Athleten entschieden sich den Bus zurück zur Village (St. Moritz) zu nehmen und gar nicht erst zu starten. Auch einige speed-inliner-basiliskler konnten sich nicht für ein Regenrennen motivieren. Schlussendlich starteten noch ca. 11 unseres Teams. Ich weiss nicht, wie es den anderen ging, aber ich nahm das Rennen nicht mehr ganz so ernst wie vor dem Regen. Es kam so eine lockere, gemütliche Stimmung auf, und ich musste mir kurz vor Start nochmals bewusst werden, dass es sich um ein Weltcuprennen und keinen Sonntagsspazierfahrt handelt.
Schlussendlich sind wir alle ohne Sturz im Ziel angekommen, obwohl dieSturtzgefahr bei Regen erheblich ist und dauernd höchste Konzentration erfordert. Teilweise fragt man sich dann schon, ob der Spassfaktor dem Risikofaktor gegenübergestellt dominiert. Wir vom Speed Women X-perience-Team waren trotzallem sehr zufrieden mit unseren Resultaten und konnten auch in der selben Gruppe ins Ziel fahren.
Teamwertung nach Engadin:
Fitness Women
Platz 8 speed-inliner-basilisk/xdream
Fankhauser Ursula + Müller Andrea + Spinas Alice + Valot Annette
Speed Women
Platz 4 speed-inliner-basilisk/xperience
Abt Olivia + Henzi Martina + Thüring Lea + Thüring Petra
Speed Men
Platz 21 speed-inliner-basilisk/xfly
Reimann Markus + Schmidlin Roman + Schoepf Alex + Stettler Jann + Valot
Patrick
Platz 42 speed-inliner-basilisk/xplore
Ammann Andreas + Birarda Ennio + Reinhard Martin + Schwerzmann Thomas +
Somlo Georg
Platz 47 speed-inliner-basilisk/xpres
Faller Severin + Fuster Marco + Locher Fabian + Müller Stephan + Rempert
Tobias.
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