Das Rennen heute in Einsiedeln „Schweizermeisterschaften Halbmarathon, beinhaltete für unser dezimiertes Team eine kurze Distanz von 18 schnellen Kilometern für die Fitness und die Speedkategorie.
Der Start war wie immer sehr Hektisch und mit viel Gedränge verbunden. Da es eine kurze Strecke ist, wollte jeder eine gute Gruppe erwischen und möglichst weit vorne dabei sein.
Ich hatte mich wie immer am Start wieder einmal eher hinten eingereiht. Als erstes kommt nach dem Start ein langer scharfer Anstieg („ich sonst keine Probleme mit Hügeln“), aber der war im Kaltstart nicht einfach zu nehmen. Danach folgt meine Lieblingsdisziplin, „die Abfahrt“ dort verlor ich dann nochmals an Boden. Freundlicherweise wartete Andreas in der Abfahrt auf mich und so kamen wir doch noch unten an. Jetzt fing das eigentlich Rennen für mich erst an, als erstes überholte ich Andreas, dem ich noch zurief mir zu folgen, dies passierte genau 10 Sekunden dann wollte er nicht mehr.
Als nächstes hatte ich eine Gruppe etwa 50m weiter vorne im Visier in der Michel fuhr, also Vollgas und an diese Gruppe heranfahren. Danach kurz hinten ausruhen dann vor diese Gruppe fahren und führen, jetzt Tempo verschärfen und schon war nur noch einer dran. Nochmals einen Zahn zulegen und ich sehe bereits die Wendebrücke. Auf der Brücke fährt die nächste grosse Gruppe die ich erreichen will, also nochmals Vollgas und schon ist der letzte verbliebene Fahrer hinter mir auch gekocht.
Noch ein paar Meter und ich habe die Gruppe eingeholt, jetzt unbedingt etwas ausruhen.
In der Gruppe sehe ich Patrick und Ennio und schon überholen wir Severin. Am Anfang ist das Tempo noch gut, aber dann wird wieder mal gedudelt, also probieren wir drei das Tempo hochzuhalten, das gelingt auch relativ gut, reicht aber nicht um wegzufahren. Vor uns etwa 50-100m sehen wir Urs und Roman in der vorderen Gruppe leider reichte die Distanz nicht mehr um sie zu erreichen, jetzt kommen die Anstiege, also nochmals Vollgas links an meiner Gruppe vorbei und ins Ziel. Jetzt wo ich Warmgefahren wäre ist kein Hügel mehr ein Problem, das hätte ich am Anfang gebraucht.
Schweizermeister wurden wir nicht :-), aber auf jeden Fall kamen alle basilisken mit der gesamten Haut gut im Ziel an, nun kann noch der gemütliche Teil beginnen.