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Northshore Inline Marathon Duluth (USA)

 
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Duluth, wir kommen!

Oder: Von Elf die auszogen um Amerika zu zeigen, dass es auch im Schweizerland schnelle Skaterinnen und Skater gibt!

Bericht ganze Reise: Brigitte Huegin
Bericht Rennen: Sebastian Brucker
Bericht Kajakfahren: Roberto Lehner

Donnerstag, 13.9.2007

„Feel the love generation, yeah, yeah, yeah, yeah, feel the love generation...“ säuselts in meinen Gehörgängen. Noch bevor die 3 Uhr-Radio-Nachrichten beginnen bin ich hellwach: Seit Wochen freue ich mich auf diesen Moment, endlich geht’s los! Duluth, wir kommen!!! Und mit einem Satz springe ich aus dem Bett.

Duluth, das ist eine Stadt in den Vereinigten Staaten, genauer im Staate Minnesota.
Sie zählt rund 87’000 Einwohner und liegt an der westlichsten Spitze des Lake Superior, einer der fünf „Great Lakes“ in Nordamerika.
Wir, das sind: Ennio Birarda, Sebastian Brucker, Ursi Fankhauser, Roberto Lehner, Jacqueline Mathys, Martin Reinhard, Tobi Rempert, Urs Rotach, Roman Schmidlin, Thomy Schwerzmann, sowie meine Wenigkeit, Brigitte Huegin.
Nun bleibt noch zu klären was uns nach Duluth bringt: Das ist unsere Teilnahme am Northshore Inline Marathon (www.northshoreinline.com), dem grössten Inlinerennen im Land der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten. Zu verdanken haben wir dies unserm Sponsor Thomas Schulz von Synthetics International (www.synthetics-int.com), der Reise, Unterkunft und die Teilnahme am Rennen übernimmt!

Um Viertel vor 4 begrüsst mich der Taxifahrer vor meiner Haustür mit den Worten: „Konnten Sie nicht mehr schlafen?“ Er kutschiert mich zum Hinterausgang des Basler Bahnhofs SBB. Es ist kurz vor 4 Uhr. Nach und nach treffen weitere Basilisken ein. Die Stimmung ist gut, obwohl alle müde sind. Fast niemand hat lange geschlafen, einige Betten sind vergangene Nacht ganz kalt geblieben.
Unverzüglich setzt der Fototerror ein, wir werden die kommenden Tage wenig Ruhe vor Blitzlichtern haben... Auch das gehört zum Ruhm eines international aktiven Sportteams :-).

Mit zwei Fahrzeugen geht’s zum Flughafen Zürich (Züge gibt’s um diese Zeit noch keine), wo wir die Autos im Langzeitparking abstellen. Beim Check-In der KLM erwartet uns Jacqueline, nun sind wir komplett.
Gleich wird sich die Frage klären ob wir unsere Skates ins Handgepäck nehmen können oder nicht. Bei den Vorabklärungen hat sich ergeben, dass wir das auf dem zweiten Flug von Amsterdam nach Minneapolis dürfen, nicht aber auf dem Zubringer vom Zürich nach Amsterdam. Martin erklärt nachher, dass es nicht so sehr eine sicherheitstechnische Angelegenheit sei, sondern eher eine Platzfrage. Es stellt sich schnell heraus, dass es auch auf dem ersten Flug kein Problem ist, schon hab ich den gelben Kleber „Approved Cabin Baggage“ an meiner Tasche. Gut, somit ist mal sichergestellt dass ich das Rennen mit meinen Skates fahren werde, auch wenn unser Gepäck den Weg nach Amerika nur auf Umwegen finden sollte. Meine Füsse werden es mir danken :-).
 
Einige Mägen fangen an zu knurren, Sebastian versorgt uns fürs Erste mit Knoppers. Es reicht für ein rasches Frühstück an der Bar und schon sollen wir los Richtung Gate. Bei der Sicherheitskontrolle muss ich meine Wasserflasche ex trinken, dazu war ich noch gar nicht gekommen... Flüssigkeiten in grösseren Mengen sind im Handgepäck ja tabu. Dieses wird durchleuchtet und wir sehen das Abbild unserer Skates auf dem Bildschirm. Die Mitarbeiterin meint: „Aha, da hat’s Rollen!“ und fragt „Zu welcher Ausscheidung geht ihr?“ Ich trage vorbildlich die Teamjacke und werde wohl deshalb gleich noch von einem anderen Mitarbeiter angehauen: „Geht ihr nach Berlin?“ „Dahin geht’s auch noch, aber jetzt zuerst nach Amerika!“ antworte ich und mir wird erneut klar, was für ein Glück es ist die tolle Chance zu haben, ein Auslandsrennen in Übersee zu bestreiten!

Schon bevor die Maschine nach Amsterdam abhebt schläft Ennio neben mir und Sebastian hinter mir sitzt kaum, schon fallen ihm die Augen zu. Bald sind wir über den Wolken, dort wo die Sonne immer scheint. Die Wolkendecke wirkt wie weisse Zuckerwatte in der Morgensonne. Und ich kann mein Glück noch immer nicht fassen... Duluth, wir kommen! Es wird noch einige (lange...) Stunden dauern, aber wir kommen!

Im Flughafen Amsterdam nutzen einige die erste Gelegenheit zum shoppen, es ist doch das eine oder andere vergessen gegangen. Beim Security Check wagt es Urs Roman beim „Hände hoch“ zu fotografieren und wird beinahe verhaftet! Er löscht das Foto auf seiner Digitalkamera und wir sind froh, dass uns nicht bereits in Amsterdam der Erste abhanden gekommen ist...

Dann der Flug vom Amsterdam nach Minneapolis: Gleich als erstes werden wir mit Zollformalitäten belästigt, in Form von teilweise kryptischen Fragen auf englischsprachigen Formularen. Beim zweiten Anlauf schaffen es auch Urs und Thomas (mit deutschsprachigen Formularen!) alles korrekt auszufüllen :-). Endlich gibt’s jetzt was zu knabbern und zu trinken, ich sterbe schon fast vor Hunger und Ennio vor Durst. Beim anschliessenden Lunch fällt uns auf, dass die verhüllte Dame neben Roberto nur mit Löffel und Fingern isst (sie gehört nicht zu uns).
Wir sitzen alle in der Mitte des Flugzeugs (niemand am Fenster), trotzdem erhaschen wir immer mal wieder eine Blick nach draussen. Über Grönland zeigt sich uns ein fantastisches Bild: Das Meer mit Schaumkronen, hintendran Eis und das goldene Sonnenlicht drauf.
Jacqueline und ich suchen nach interessanten Filmen im Angebot, leider gibt’s nichts wirklich Spannendes... Während die meisten Basilisken irgendwann schlafen, klappt das bei mir mal wieder nicht so richtig... Irgendwie gehen die 9 Stunden aber doch noch vorbei!

Wir landen in Minneapolis. Das Wetter ist trocken, obwohl anders gemeldet. Am Flughafen geht’s durch die Immigration, wo jeder einen Fingerabdruck hinterlassen muss. Dann nehmen wir unsere beiden Mietautos in Empfang. Wir fahren nach Duluth, oder genauer gesagt nach Superior (Nachbarort von Duluth), wo sich unser Hotel befindet. Unterwegs treffen wir Jann – zumindest meinen wir das einen Moment lang, ein gelber VW Beetle fährt in dieselbe Richtung wie wir! Der Strassenbelag lässt zu wünschen übrig, es bleibt zu hoffen, dass die Rennstrecke anders ist! Je weiter wir kommen, umso schöner wird die Landschaft: Bäume und kleine Seen rücken ins Blickfeld. Nach ca. drei Stunden Fahrt landen wir im Hotel Days Inn in Superior. Wir checken ein, werden in einem langen Gang mit grauenhaften Teppichen von einem penetranten Chlorgeruch begrüsst (das Hotel besitzt einen Pool) und beziehen unsere Zimmer, die alle beieinander liegen. Die Männer sind jeweils in Zweierzimmer untergebracht, wir Frauen in einem Dreierzimmer. Oder das hatten wir zumindest gedacht, es stellt sich aber heraus, dass unser drittes Bett ein Klappbett mit Schaumstoffmatratze ist, auf dem sich unmöglich schlafen lässt... Wir können eine halbwegs gescheite Matratze organisieren, die wir auf dem Fussboden platzieren. Die Zimmer sind sauber und von passabler Grösse, ansonsten haut uns das Hotel nicht gerade aus den Socken.

Eine Runde Skaten ist angesagt! Obwohl mir schwindlig ist (wahrscheinlich Übermüdung) will ich mir das nicht entgehen lassen und ich schliesse mich den anderen für 30 Minuten an. Auch Jacqueline hält es für eine gute Idee zwischen dem Gigathlon von anfangs Juli und dem Rennen vom kommenden Samstag wenigstens einmal auf den Rollen zu stehen :-). Wir überqueren die Schnellstrasse vor unserm Hotel und skaten dann auf kleinen Wegen in Seenähe. Es weht ein ziemlich kühler Abendwind.

Für unser erstes Nachtessen fahren wir nach Superior hinein. Uns offenbart sich eine amerikanische Kleinstadt der Sorte, die man am liebsten nur einmal sieht... Jemand weiss etwas von einem italienischen Restaurant. Wir landen in einer Pizzeria, wo wir in einem spärlich beleuchteten Nebenraum untergebracht werden, den wir ganz für uns allein haben.  Als unsere Pizzas kommen wird auch den USA-Neulingen klar: Hier gelten andere Grössenverhältnisse als in Europa! Keiner isst seine Pizza fertig. Am TV läuft Wrestling, eine nette Szene mit künstlichem Blut verschlägt uns noch den letzten Appetit. Dankend verzichten wir auf das Angebot, die Reste mitzunehmen. Endlich geht’s ins Hotel zurück und das langersehnte Bett ist für Ursi und mich nicht mehr weit. Ein bisschen anders sieht’s bei Jacqueline aus, die sich schon auf der Hinreise versichert hat, dass sie als Erste Robertos Laptop mit Internetzugang benutzen darf. Wir sprechen hier von wirklich wichtigen Dingen wie „Zukunftsplanung“ :-)!

Freitag, 14.9.2007

Frühstück im Hotel: Vollkornbrot gibt’s in Amerika natürlich keines, aber es findet doch jeder etwas was ihm einigermassen genehm ist.

Eine deutsche Eventagentur hat für uns ein Freizeitprogramm zusammengestellt. Die Teilnahme ist freiwillig. Für heute ist eine Stadtrundfahrt durch Duluth geplant. Thomy, Tobi, Urs, Ennio, Roberto und ich werden von unserem Tourguide Kathy und einem Riesenbus abgeholt.

Als erstes geht’s zur Aerial Lift Bridge, dem Wahrzeichen von Duluth. Diese Hebebrücke hat früher Fahrzeuge mittels aufgehängtem Korb von einem Ufer ans andere transportiert. Später wurde eine Strasse über die Brücke verlegt. Wenn heute Schiffe passieren wollen, wird dieser Strassenteil heraufgezogen.
Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich „Park Point“, eine schmale Landzunge aus Sand, mit jeweils einer Reihe Häuser links und rechts der Strasse. Und diese lassen sich durchaus sehen!
Kathy erzählt uns wie kalt es hier im Winter werden kann und wie gefährlich der Lake Superior eigentlich ist. Schnee und eisige Winde sind hier keine Seltenheit, viele Einwohner besitzen denn auch ein Snowmobil. Vor zwei Jahren war der See fast einen Meter dick gefroren. Durch das klare Eis konnte man Schiffswracks sehen, die bisher noch unentdeckt waren. Der Lake Superior ist der unberechenbarste aller fünf Great Lakes. Unzählige Wracks liegen auf dem Grund dieses riesigen Sees der mit seinen Wassermengen ganz Nord- und Südamerika ca. 30 cm dick bedecken würde!

Gleich als erstes hat uns Kathy einen Artikel aus der Lokalzeitung über das morgige Rennen gegeben. Ennio studiert diesen schon die ganze Zeit eifrig. Unser Wunsch die Rennstrecke zu besichtigen wird erfüllt. Auf der Autobahn fahren wir nach Two Harbors, dem Startort des Marathons. Bei der markierten Startlinie steigen wir kurz aus. Es sollte sich am nächsten Tag heraustellen, dass dies nicht die tatsächliche Startlinie für den Inlinemarathon ist. Es ist wohl der Start für den Laufmarathon, der hier jeden Sommer auf der fast gleichen Strecke stattfindet. Nun fahren wir die ganzen 26 Meilen bzw. 42 km von Two Harbors nach Duluth ab. Eine landschaftlich schöne Strecke durchs Grüne auf einer zweispurigen Überlandstrasse entlang dem Seeufer. Die Strasse führt in leichten Wellen rauf und runter, rauf und runter, rauf und runter... Zu unserer Freude scheint der Belag gar nicht so schlecht. Während Ennio und Urs Rennstrategien aushecken beschliesst Roberto die tolle Strecke Morgen als „Spazierfahrt“ mit Fotoapparat zu absolvieren.

Unterwegs gibt’s ein paar Stopps, u.a. beim Rose Garden. Obwohl dieser durchaus schöne Rosen bietet beschäftigt uns vor allem der kalte Wind und der eine oder andere bange Gedanke an das frühmorgendliche Rennen am nächsten Tag wird geäussert.
In Duluth angekommen machen wir einen weiteren Abstecher den Hügel hinauf. Die Stadt ist am Hang gebaut, teilweise sind die Strassen hier ähnlich steil wie in San Francisco. Vom Bus aus besichtigen wir eine moderne Kirche (Coppertop Church), sowie ein College und die Universität. Es bietet sich uns eine super Aussicht auf die Stadt und den See hinunter.
Duluth hat einige sehr schöne Ecken. Diese Stadt, die einst mehr Millionäre beheimatete als jede andere Stadt der Welt, lebte früher vor allem von der Bergbauindustrie (Eisenerz). Heute u.a. vom Tourismus, der Gesundheitspflege (mind. 4 Kliniken/Spitäler, jeder siebte Einwohner arbeitet im Gesundheitswesen) und dem Hafen (grösster Hafen an den Great Lakes).
Wir begeben uns zurück auf die Rennstrecke. Der letzte Teil führt in Duluth um das Convention Center am Hafen herum und dann geht’s über die Ziellinie. Einmal haben wir es also bereits erreicht, dieses Ziel!

Nun erwartet uns eine Hafenrundfahrt mit einem Touristenboot. Wir bekommen unser Mittagessen. Zu meiner Freude gibt es unter anderem ein Sandwich mit richtig dunklem Brot, ein Luxus in diesem Toastbrot-Land! Roberto’s Kaffee lässt allerdings zu wünschen übrig, der wird kalt bevor er getrunken ist.
Nun sehen wir die Aerial Lift Bridge von unten. Wir besichtigen den riesigen Hafen und lassen uns von noch riesigeren Frachtschiffen beeindrucken.

Netterweise wird die Tagesplanung nochmal unsern Wünschen angepasst. Wir dürfen zur Inlinemesse, die sich in einer Halle am Hafen befindet. Hier gibt es vieles was es bei uns auch gibt, teilweise zu günstigeren Preisen. Wir bewundern aber auch Customschuhe amerikanischer Hersteller, die bei uns weniger bekannt sind.
Zum Schluss noch ein kurzer Rundgang durchs Aquarium. Neben vielen Fischen aus den Great Lakes erwartet uns hier auch eine Seepferdchen-Ausstellung mit ein paar faszinierenden Exemplaren.
Wir werden zurück zum Hotel gebracht. Dieser Tag hat einen recht guten Eindruck von Duluth gegeben.

Einige von uns treffen sich in den Chlorgefilden des Hotels, genauer im Whirlpool. Diese Anlage (mit Whirlpool, kleinem Schwimmbecken und Sauna) ist nicht gerade umwerfend schön, aber sie erfüllt ihren Zweck. Tobi hält es bewundernswert lang im wirklich heissen Wasser aus. Ich bevorzuge Intervall: eine Minute im Wasser, eine Minute draussen, etc.

Die übrigen Basilisken waren heute auch auf der Inlinemesse. Sie haben uns alle in unsern Kategorien angemeldet und die Startnummern geholt. Ebenfalls sind sie die Rennstrecke abgefahren (teilweise auf Skates) und waren dann shoppen.

Zum Abendessen gesellt sich Bob Titus, der President von Synthetics International USA, zu uns. Er ist für das Wochenende von New York hierher gekommen. Wir landen wieder in einem italienischen Restaurant in Superior, nun ist es glaub ich dasjenige wo wir gestern eigentlich hin wollten. Bob hat eine lockere, gemütliche und humorvolle Art. Er ist ein Amerikaner mit viel Reise- und Lebenserfahrung. Über die Geschichten, die er zu erzählen weiss, amüsieren wir (die in der Nähe sitzen) uns köstlich. Und wieder füllen uns unsere Essportionen bis zuoberst. Da uns am nächsten Tag das Rennen bevorsteht und wir früh raus müssen, machen wir zeitig Schluss. Viele gehen um 10 Uhr zu Bett.

Samstag, 15.9.2007

Der heutige Tag ist der eigentliche Grund warum wir hier sind: der Northshore Inline Marathon steht auf dem Programm. Die Wettervorhersage hatte just für diese Nacht die kältesten Temperaturen unserer fünf Tage angekündigt, nämlich Tiefstwerte um Null Grad. Nun, ich dachte es wird dann schon ein bisschen wärmer sein! Leider ist eher das Gegenteil der Fall...

 

Rennbericht Northshore Inline Marathon (Sebastian Brucker)

Morgens um 3.30 Uhr wurde ich plötzlich wach ohne dass der Wecker klingelte. Dieser sollte uns erst eine halbe Stunde später aus dem Schlaf reißen. Der Startschuss für den Marathon sollte bereits um 7.30 fallen. Da der Northshore Inline Marathon ein Point-to-Point Race ist und wir uns in Duluth, dem Zielort befanden, mussten wir zuerst einmal zum Startgelände gebracht werden.
Perfekt organisiert fuhren wir mit einem der sicherlich um die 50 bereitstehenden traditionellen gelben Schulbussen die 26 Meilen in Richtung Start. Die Fahrt kam so Manchem von uns wie eine Ewigkeit vor. Aber ja, das waren eben die 42 Kilometer, die wir anschließend in kaum mehr als der doppelten Zeit die der Bus benötigte, auf unseren Inline-Skates zurücklegen sollten.
Draußen war mittlerweile die Sonne aufgegangen als wir uns am Startgebiet eingefunden hatten. Jeder von uns hatte mit den extremen Temperaturen zu kämpfen. Wie wir später in der örtlichen Zeitung erfuhren waren es genau - 2 °C.
Es war wohl das erste Mal dass ich mich vor einem Rennen durch joggen warm machte, ansonsten bin ich absolut kein Läufertyp, aber es war für uns die einzige Möglichkeit nicht zu erfrieren. Ein paar wenige Ausnahmen gab es unter unseren amerikanischen Kollegen die es vorzogen in kurzer Hose und Badeschlappen frische Morgenluft zu schnuppern.
Nachdem ich etwas aufgetaut war, zog ich sämtliche lange Trikotteile an, die ich dabei hatte und hinterher auch im Rennen tragen konnte, denn die restlichen Kleider mussten wir abgeben um sie zum Ziel transportieren zu lassen.
Ich begann mich auf den Skates einzufahren, wobei ich leider die Nationalhymne der USA verpasste. Gedränge am Start gab es kaum und so konnte man sich noch kurz vor dem Start weit vorne einreihen. Der Countdown wurde von 60 Sekunden heruntergezählt bis der Startschuss fiel.
Der Start verlief extrem schnell, obwohl nur wenige bekannte Profis dabei waren, doch diese wollten scheinbar schnell das Feld sprengen und sich auf den Weg zum neuen Streckenrekord machen, der 1998 mit 57 Minuten von Chad Hedrick aufgestellt wurde, übrigens immer noch bestehender Weltrekord auf ebener Strecke. Für einen neuen Rekord waren 10.000 $ extra Prämie ausgeschrieben, doch ob dieser bei diesen äußeren Bedingungen fallen würde war mehr als fraglich. Zu der Kälte kam Gegenwind und über etwa die Hälfte der Strecke relativ rauer Asphalt. Die Strecke verlief direkt am Lake Superior, einem der 5 großen Seen entlang. Das Profil war etwas wellig, wobei es die leichten Gefälle und Steigungen in sich hatten. Der ein oder andere von uns hatte dies zu Beginn völlig unterschätzt. Auch ich hatte nicht damit gerechnet dass die Spitzengruppe nach solch einem schnellen Start auch noch über diese leichten Hügel regelrecht fliegen würde und so musste ich die Gruppe schon nach wenigen Kilometern ziehen lassen. Ein Amerikaner der auch nicht mithalten konnte tat sich mit mir zusammen und so fuhren wir zu zweit fast zwanzig Kilometer lang. Vorne an der Führungsposition hatte ich mächtig zu kämpfen mit dem eisigen Wind der einen bremste und einem fast den Atem raubte. Die regelmäßigen Wechsel ermöglichten mir aber auch mich immer etwas zu erholen und auch einmal die Landschaft und die an sich schöne Strecke am See entlang zu genießen.
Mir war bewusst dass wir nicht allzu schnell unterwegs sein konnten. Uns wurde dies bestätigt als uns die Gruppe einholte die drei Minuten nach uns gestartet war. Zu diesem Zeitpunkt war für mich das Rennen gelaufen. Ich versuchte von hier an einfach nur noch Spass am Skaten zu haben und Roman etwas zu unterstützen, der in dieser nach Altersklassen eingeteilten Gruppe gestartet war. Es war ein kleiner Motivationsschub, zu sehen dass ich mich im Windschatten schnell erholen konnte und ich nach Belieben vom Ende der Gruppe mühelos an die vorderste Position fahren konnte. Roman und mir gelang es sogar uns einmal locker von der Gruppe absetzen zu können. Die anderen Fahrer kannten uns offensichtlich alle nicht uns ließen uns erst einmal davon ziehen. Als wir einen gewissen Abstand hatten und bereits ein paar Minuten vorne weg fuhren wurde man im Feld hinter uns wohl doch nervös und fuhr zu uns auf. Ein Versuch war es wert und wir mussten ja auch einmal zeigen dass mit unserem Schweizer Team auch zu rechnen ist.
Wenige Kilometer vor dem Ziel wurde das Tempo immer mehr erhöht, jedoch war man sich über die Führungsarbeit noch nicht so einig. Erst etwa einen Kilometer vor dem Ziel wurde mit allen Mitteln um die Positionen gekämpft. Auch Roman und ich setzten uns in dem Gedrängel durch und konnten im Feld vorne mitmischen. Nur auf den letzten Metern war uns der Weg versperrt und so überquerten wir irgendwo in der Mitte der Gruppe die Ziellinie.
Kurz darauf kam bereits Urs ins Ziel, der am Ende einen fantastischen vierten Rang in seiner Altersklasse erreichte. Jacqueline konnte mit der Spitzengruppe der Damen Elite einlaufen. Am Ende sind alle Basilisken heil angekommen, jeder erschöpft aber glücklich darüber dieses Abenteuer mitgemacht haben zu dürfen. Jeder hat sein Bestmöglichstes gegeben, was sich später auch bei der Siegerehrung zeigte:
Ursi Fankhauser schaffte den 1. Platz, Roberto Lehner wurde 3., Urs Rotach wurde für seinen 4. Platz geehrt, und Brigitte Huegin kam auf den 8. Rang, alle jeweils in ihrer Alterklasse.

 

Etwas möchte ich zum Rennen aus meiner Perspektive noch anfügen: Was ich sehr geschätzt habe ist die Fairness und die Kommunikation der (fast ausschliesslich männlichen – bei den weiblichen soll es doch etwas anders zugegangen sein) Amerikaner in meiner Gruppe. Sie lassen jeden in die Gruppe, sie fragen sogar Alleinfahrende auf der Strecke ob sie einsteigen wollen. Sie entschuldigen sich wenn sie von hinten nahe auffahren, machen mal ein Kompliment wenn vorne jemand gut zieht, bieten sich freiwillig zur Führung an. Kurz: Meine Gruppe funktioniert wirklich als Team obwohl sich offenbar die wenigsten kennen.

Nachdem wir unsere Finisher-Shirts geholt haben werden einige Team-Fotos geschossen, u.a. auch von einem Zeitungsfotografen. Wir stellen heute wiederholt fest, dass wir unter der Northshore Inline Marathon Gemeinschaft tatsächlich schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Da sagt z.B. eine Dame zu mir: „Oh, you’re here with the Swiss Team, the eleven people from Switzerland?“
Wir fahren zum Hotel zurück. Als wir dort ankommen ist es ca. 10.30 Uhr, mein Gefühl sagt mir allerdings es müsste bereits Abend sein. Die meisten von uns treffen sich im Whirlpool, wo wir die Kälte des Morgens mit der Hitze des Whirlpoolwassers auszugleichen versuchen. Nachher haue ich mich eine Runde aufs Ohr, andere tun dasselbe. Und zurück geht’s nach Duluth, zur Rangverkündigung. Unsere Erfolge lassen sich durchaus sehen (wie oben erwähnt). Urs bekommt einen Scheck, wir andern jeweils eine Medaille. Die Rangverkündigung dauert ewig. Wie einer von uns treffend bemerkt: So lange bis jeder etwas gewonnen hat... zumindest fast.

Ganz knapp reicht es uns zum nächsten Programmpunkt: Dinner mit Bob im Restaurant Top of the Harbor (Drehrestaurant auf dem Hotel Radisson in Duluth). Die Bedienung bringt so ziemlich alles durcheinander, was man durcheinander bringen kann... Aber wir essen sehr gut, zumindest einige von uns. Auch die Portionen sind hier einigermassen okay. Ich bin sehr müde, spüre meine Beine und fühle mich nicht gerade blendend. Trotzdem geniesse ich das Dinner mit den andern Basilisken. Wieder brechen wir früh auf. Zurück im Hotel verabschieden sich die meisten gleich und gehen schlafen. Einige genehmigen sich an der Hotelbar noch einen Schlummertrunk. Trotz grosser Müdigkeit schlafe ich wieder nicht durch, Jetlag lässt grüssen!  

Sonntag, 16.9.2007

Mit einem kurzen Austausch über die Körperteile die sich nach dem gestrigen Race bemerkbar machen stehen Ursi und ich auf. Die Eventagentur hatte für heute eigentlich Riverrafting organisiert. Stattdessen geht’s zum Kajakfahren, wieder auf freiwilliger Basis.

 

Bericht Kajakfahren (Roberto Lehner)

Der Tag nach dem herrlichen Marathon. Das geplante Riverrafting wurde leider wegen Wassermangel – der wilde Bach wurde zu einem müden Rinnsal – abgesagt und musste durch eine kurzfristig organisierte Kajaktour auf dem Lake Carlton ersetzt werden.
Ursi, Roman, Thomy, Ennio und ich warteten frohgemut und voller Tatendrang kurz vor zwölf in der Hotellobby auf unsern Kajakguide. Der riesengrosse Bus (75 Plätze) wartete wie zwei Tage zuvor auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Der Fahrer sass eher unschlüssig hinter dem Steuer. War’s ein Versehen oder ein interkulturelles Missverständnis, der Guide blieb wo er war und wir in der Hotellobby. Nach einigen Minuten Warten und vergeblichen Anrufen fragten wir den Fahrer ob er wüsste wo der Guide denn zu finden wäre. Es stellte sich heraus, dass der Guide uns am See erwartete und er uns dorthin bringen sollte, mehr wisse er nicht.
Soweit so gut, nach ungefähr 30 Minuten Fahrt erreichten wir den See, wo man uns auch tatsächlich erwartete. Nach kurzer Unterweisung im Paddeln, wir sahen alle irgendwie komisch aus bei den Trockenübungen, stachen wir in See. Ursi allein im Kajak, wir andern je zu zweit in zwei etwas grösseren Kunststoffkajaks, die Wertsachen und Fotoapparate in wasserdichten Behältern verstaut.
Die Seeüberquerung war geprägt von jugendlichem Übermut oder imaginären Bären, die uns verfolgten. Nach wenigen Minuten war der See überquert und wir gelangten in einen der vielen Fjorde, die wir in den nächsten zwei Stunden erkunden wollten. Die erste Hürde, eine kleine Stromschnelle, wartete bereits nach der ersten Biegung. Nicht mehr ganz sicher ob uns der Guide davor warnte dort noch weiterzupaddeln, liessen wir die Stromschnelle mit ein paar starken Paddelstössen hinter uns und standen vor einem kleinen Wasserfall. Wasserfall war allerdings ein bisschen übertrieben, das Wasser floss einfach ein bisschen schneller über ein paar Felsen. Also weiter zum Eagle-Nest. Der Eagle hatte sich allerdings für diesen Tag abgemeldet und ward nicht gesehen.
Die Natur allerdings und die Ruhe waren himmlisch. Wir fuhren weiter kreuz und quer durch die Fjorde und gelangten bald an ein kleines Inselchen wo wir anlegten und uns ausruhten.
Die zwei Stunden waren im Nu herum und der Guide wartete bereits am Ufer. Noch ein kurzes Schwätzchen und wir sassen wieder im Bus, der uns zurück ins Hotel brachte.
Natürlich blieb noch etwas im Bus zurück. Der Schreck bei Ennio war gross, als er plötzlich seinen Pass nicht mehr fand. Von der Angst getrieben, für immer in Amerika bleiben zu müssen, trieb er uns hin und her und endlich konnten wir das Busunternehmen telefonisch erreichen (Fortsetzung folgt).

 

Jacqueline und Sebastian gehen heute joggen. Da Jacqueline in Berlin sowohl den Inline- wie auch den Laufmarathon bestreiten will ist ein bisschen Training vonnöten!
Der Rest von uns (Urs, Martin, Tobi und ich) macht sich einen gemütlichen Tag: Wir fahren zuerst nochmal nach Park Point (Landzunge aus Sand). Diesmal nehmen wir uns Zeit für den Sandstrand hinter den Dünen (megaschön!) und (wie könnte es mit meinen männlichen Begleitern auch anders sein?) den Flugplatz für Wasserflugzeuge. Ein solches startet gerade.
Auf der andern Seite der Aerial Lift Bridge suchen wir uns einen Platz auf der Terrasse des Restaurants Grandma’s. Wir haben super Wetter heute, die Temperatur liegt bei etwa 20 Grad! Bei Gesprächen über alles Mögliche gibt es Gelegenheit einander besser kennenzulernen. Begleitet wird dies vom Geläute der Brücke bei jedem Hochfahren des Strassenteils. Zum Dessert gönnen wir uns gleich nebenan ein Eis - American size! Dann gehen wir shoppen, im selben Stadtteil namens „Canal Park“. Ich geniesse diesen Tag total: Das Rennen ist vorbei und damit eine gewisse Spannung weg, das Wetter ist toll, meine Begleiter nett :-) und wann hatte ich denn zum letzten Mal einen solch gemütlichen Chillout-Day?

Zurück im Hotel treffen wir die anderen und erfahren die Tragödie des Tages: Ennio hat seinen Pass verloren und Morgen sollen wir zurückfliegen... Nachforschungen beim Busunternehmen sind am Laufen.
Einige gehen Skaten (fahren u.a. Runden auf einem Parkplatz in der Nähe), andere Joggen, die Dritten brauchen weder das eine noch das andere und bleiben im Hotel. Ich gehöre zu den Dritten :-).
Das Zimmer von Urs und Roberto hat sich inzwischen zum „Medienzimmer“ gemausert und ist öfters allgemeiner Treffpunkt. Neben Gratis-Internetzugang, sowie der Möglichkeit Digifotos runterzuladen, bietet dieses Zimmer auch einen Wasserfilter, um das amerikanische Trinkwasser geniessbarer zu machen.

Zum letzten gemeinsamen Nachtessen geht’s heute nach Duluth in ein mexikanisches Lokal. Wir essen natürlich wieder zu viel, aber sehr gut. Jackie (=Jacqueline) überlegt sich Strategien wie der junge Koch (der ihr gefällt) denn bloss aus der Küche zu holen wäre. Leider nützt alles nichts, er zeigt sich nicht mehr... Wenn wir gerade beim Thema sind: heute Abend stellen wir Gesamt-Speed-Inliner-Basilisk-Flirt-Ranglisten auf. Da gibt es einige, die das Flirten partout nicht lassen können. Und diese Spezies ist hier in den USA ziemlich gut vertreten, wobei sich die Platzierungen im Laufe des Abends mehrmals ändern... Aus Persönlichkeitsschutzgründen können wir keine Namen nennen.

Nach dem Essen begeben wir uns an die Bar desselben Lokals und führen uns (in den meisten Fällen) Hochprozentiges zu Gemüte. Leider schliesst die Bar schon bald und wir müssen weiter. Wir landen im Hotel. An der Reception bekommt Ennio Bescheid, dass sein Pass gefunden worden ist, er strahlt vor Glück! Wir begeben uns an die Hotelbar. Der Barkeeper kämpft gegen seine Müdigkeit während wir voll aktiv sind: Jukebox füttern, Billiard spielen, Tango und Salsa tanzen, Trinken, Reden, Lachen, etc. Ich bin inzwischen ein bisschen angeheitert und ich glaube ich bin nicht die Einzige. Nun, wir realisieren langsam, dass unsere gemeinsame Zeit in Duluth ein baldiges Ende nimmt... das könnte ein Grund für unsern eben erwähnten angeheiterten Zustand sein. Schliesslich haben wir Mitleid mit dem armen Barkeeper und machen einen Abgang, es ist inzwischen ca. 1.30 Uhr.

Montag, 17.9.2007

Unser Abreisetag ist gekommen, sniff... Wir packen zusammen, checken aus und starten um 9.15 Uhr mit unsern beiden Mietautos Richtung Minneapolis. Auf dem Weg dorthin gibt’s einen Stopp bei der Busgesellschaft, die Ennios Pass ja gefunden hat. Er bekommt ihn wieder, wir können also geschlossen in die Schweiz zurückkehren! Unterwegs braucht Ennio so dringend eine Toilette (es sind nicht immer die Frauen!), dass wir die Autobahn verlassen und kurz anhalten. In Minneapolis stehen wir im Stau und um 13 Uhr sollten wir doch unsere Mietwagen abgeben... es wird langsam knapp. Um 13.15 sind wir am Flughafen bei der Autovermietung. Die kleine Verspätung spielt keine Rolle.

Da wir abends erst nach 21 Uhr fliegen bleibt der ganze Nachmittag zum... shoppen! In nächster Nähe befindet sich das Rieseneinkaufscenter „Mall of America“. Wir geben unser Gepäck auf und nehmen eine Metrobahn dorthin. Dieser Mall beherbergt u.a. zwei Achterbahnen! Ursi, Tobi, Roberto und ich lassen uns durchwirbeln. Danach lunchen die meisten von uns gemeinsam.
Jetzt geht’s ans Schauen und Einkaufen. Mein persönliches Highlight ist das Apple i-phone, das hier bereits auf dem Markt ist. Ein supercooles Spielzeug! Die meisten von uns werden irgendwo fündig. Den Kaufrekord hält „die Kleine“ (=Jackie) mit 3 i-pods, 3 Hosen, 2 Caps und 1 Paar Schuhen!

Um 20 Uhr sind wir wieder am Flughafen. Am Security Check müssen diesmal alle ihre Schuhe ausziehen. Die s-i-b Freizeithose, die Tobi trägt, entpuppt sich als nicht international tauglich: sie enthält zu viel Metall das angibt. Und wieder fürchten wir einen von uns zu verlieren... Schliesslich lassen sie ihn doch noch passieren!

Einmal mehr im Flugzeug. Nach einigem Hin und Her und munterem Plätze tauschen kehrt langsam Ruhe ein. Erneut schlafen alle um mich herum, bloss ich nicht... Im Vergleich zum Hinflug ist dieser Flug nun zum Glück etwas kürzer.

 

Dienstag, 18.9.2007

Im Flughafen Amsterdam trinken die einen Kaffee, die andern verschwinden (tauchen aber rechtzeitig wieder auf), die nächsten versuchen zu schlafen.
Es folgt der Flug nach Zürich. Robertos Laptop ist immer noch hoch im Kurs: Er, Ennio und ich schauen Tangovideos an.

Schliesslich kommen wir im Zürcher Flughafen an, wo wir Martin und Jackie verabschieden. Wir übrigen fahren mit den Autos nach Basel – obwohl ich doch gar nicht zurück will! Um 19 Uhr landen wir wieder dort, wo wir fünf Tage zuvor gestartet waren, hinter dem Bahnhof SBB. Mir kommt’s vor als wären es zwei Wochen gewesen.

Der Abschied fällt nicht gerade leicht. Es waren fünf megagute Tage! Amerika hat wohl begriffen, dass es auch im Schweizerland schnelle Skaterinnen und Skater gibt! Aber das beste – und ich glaube da sind wir uns alle einig – war die Gemeinschaft untereinander. Trotz einigen ungemütlichen Situationen blieb die Stimmung immer positiv. Wir hatten sehr viel Spass zusammen, haben extrem viel gelacht, haben viel zusammen erlebt. Einige Momente werden wir wohl nie vergessen.
An dieser Stelle möchte ich im Namen des gesamten Duluth-Teams nochmal ein grosses Dankeschön aussprechen: Dem, der dies alles ermöglicht hat, Thomas Schulz von Synthetics International. Thank you!

 

 

 

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