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Northshore Inline Marathon Duluth (USA) |
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Duluth, wir kommen! Oder: Von Elf die auszogen um Amerika zu zeigen, dass es auch im Schweizerland schnelle Skaterinnen und Skater gibt! Bericht ganze Reise: Brigitte Huegin Donnerstag, 13.9.2007 „Feel the love generation, yeah, yeah, yeah, yeah, feel the love generation...“ säuselts in meinen Gehörgängen. Noch bevor die 3 Uhr-Radio-Nachrichten beginnen bin ich hellwach: Seit Wochen freue ich mich auf diesen Moment, endlich geht’s los! Duluth, wir kommen!!! Und mit einem Satz springe ich aus dem Bett. Duluth, das ist eine Stadt in den Vereinigten Staaten, genauer im Staate Minnesota. Um Viertel vor 4 begrüsst mich der Taxifahrer vor meiner Haustür mit den Worten: „Konnten Sie nicht mehr schlafen?“ Er kutschiert mich zum Hinterausgang des Basler Bahnhofs SBB. Es ist kurz vor 4 Uhr. Nach und nach treffen weitere Basilisken ein. Die Stimmung ist gut, obwohl alle müde sind. Fast niemand hat lange geschlafen, einige Betten sind vergangene Nacht ganz kalt geblieben. Mit zwei Fahrzeugen geht’s zum Flughafen Zürich (Züge gibt’s um diese Zeit noch keine), wo wir die Autos im Langzeitparking abstellen. Beim Check-In der KLM erwartet uns Jacqueline, nun sind wir komplett. Schon bevor die Maschine nach Amsterdam abhebt schläft Ennio neben mir und Sebastian hinter mir sitzt kaum, schon fallen ihm die Augen zu. Bald sind wir über den Wolken, dort wo die Sonne immer scheint. Die Wolkendecke wirkt wie weisse Zuckerwatte in der Morgensonne. Und ich kann mein Glück noch immer nicht fassen... Duluth, wir kommen! Es wird noch einige (lange...) Stunden dauern, aber wir kommen! Im Flughafen Amsterdam nutzen einige die erste Gelegenheit zum shoppen, es ist doch das eine oder andere vergessen gegangen. Beim Security Check wagt es Urs Roman beim „Hände hoch“ zu fotografieren und wird beinahe verhaftet! Er löscht das Foto auf seiner Digitalkamera und wir sind froh, dass uns nicht bereits in Amsterdam der Erste abhanden gekommen ist... Dann der Flug vom Amsterdam nach Minneapolis: Gleich als erstes werden wir mit Zollformalitäten belästigt, in Form von teilweise kryptischen Fragen auf englischsprachigen Formularen. Beim zweiten Anlauf schaffen es auch Urs und Thomas (mit deutschsprachigen Formularen!) alles korrekt auszufüllen :-). Endlich gibt’s jetzt was zu knabbern und zu trinken, ich sterbe schon fast vor Hunger und Ennio vor Durst. Beim anschliessenden Lunch fällt uns auf, dass die verhüllte Dame neben Roberto nur mit Löffel und Fingern isst (sie gehört nicht zu uns). Wir landen in Minneapolis. Das Wetter ist trocken, obwohl anders gemeldet. Am Flughafen geht’s durch die Immigration, wo jeder einen Fingerabdruck hinterlassen muss. Dann nehmen wir unsere beiden Mietautos in Empfang. Wir fahren nach Duluth, oder genauer gesagt nach Superior (Nachbarort von Duluth), wo sich unser Hotel befindet. Unterwegs treffen wir Jann – zumindest meinen wir das einen Moment lang, ein gelber VW Beetle fährt in dieselbe Richtung wie wir! Der Strassenbelag lässt zu wünschen übrig, es bleibt zu hoffen, dass die Rennstrecke anders ist! Je weiter wir kommen, umso schöner wird die Landschaft: Bäume und kleine Seen rücken ins Blickfeld. Nach ca. drei Stunden Fahrt landen wir im Hotel Days Inn in Superior. Wir checken ein, werden in einem langen Gang mit grauenhaften Teppichen von einem penetranten Chlorgeruch begrüsst (das Hotel besitzt einen Pool) und beziehen unsere Zimmer, die alle beieinander liegen. Die Männer sind jeweils in Zweierzimmer untergebracht, wir Frauen in einem Dreierzimmer. Oder das hatten wir zumindest gedacht, es stellt sich aber heraus, dass unser drittes Bett ein Klappbett mit Schaumstoffmatratze ist, auf dem sich unmöglich schlafen lässt... Wir können eine halbwegs gescheite Matratze organisieren, die wir auf dem Fussboden platzieren. Die Zimmer sind sauber und von passabler Grösse, ansonsten haut uns das Hotel nicht gerade aus den Socken. Eine Runde Skaten ist angesagt! Obwohl mir schwindlig ist (wahrscheinlich Übermüdung) will ich mir das nicht entgehen lassen und ich schliesse mich den anderen für 30 Minuten an. Auch Jacqueline hält es für eine gute Idee zwischen dem Gigathlon von anfangs Juli und dem Rennen vom kommenden Samstag wenigstens einmal auf den Rollen zu stehen :-). Wir überqueren die Schnellstrasse vor unserm Hotel und skaten dann auf kleinen Wegen in Seenähe. Es weht ein ziemlich kühler Abendwind. Für unser erstes Nachtessen fahren wir nach Superior hinein. Uns offenbart sich eine amerikanische Kleinstadt der Sorte, die man am liebsten nur einmal sieht... Jemand weiss etwas von einem italienischen Restaurant. Wir landen in einer Pizzeria, wo wir in einem spärlich beleuchteten Nebenraum untergebracht werden, den wir ganz für uns allein haben. Als unsere Pizzas kommen wird auch den USA-Neulingen klar: Hier gelten andere Grössenverhältnisse als in Europa! Keiner isst seine Pizza fertig. Am TV läuft Wrestling, eine nette Szene mit künstlichem Blut verschlägt uns noch den letzten Appetit. Dankend verzichten wir auf das Angebot, die Reste mitzunehmen. Endlich geht’s ins Hotel zurück und das langersehnte Bett ist für Ursi und mich nicht mehr weit. Ein bisschen anders sieht’s bei Jacqueline aus, die sich schon auf der Hinreise versichert hat, dass sie als Erste Robertos Laptop mit Internetzugang benutzen darf. Wir sprechen hier von wirklich wichtigen Dingen wie „Zukunftsplanung“ :-)! Freitag, 14.9.2007 Frühstück im Hotel: Vollkornbrot gibt’s in Amerika natürlich keines, aber es findet doch jeder etwas was ihm einigermassen genehm ist. Eine deutsche Eventagentur hat für uns ein Freizeitprogramm zusammengestellt. Die Teilnahme ist freiwillig. Für heute ist eine Stadtrundfahrt durch Duluth geplant. Thomy, Tobi, Urs, Ennio, Roberto und ich werden von unserem Tourguide Kathy und einem Riesenbus abgeholt. Als erstes geht’s zur Aerial Lift Bridge, dem Wahrzeichen von Duluth. Diese Hebebrücke hat früher Fahrzeuge mittels aufgehängtem Korb von einem Ufer ans andere transportiert. Später wurde eine Strasse über die Brücke verlegt. Wenn heute Schiffe passieren wollen, wird dieser Strassenteil heraufgezogen. Gleich als erstes hat uns Kathy einen Artikel aus der Lokalzeitung über das morgige Rennen gegeben. Ennio studiert diesen schon die ganze Zeit eifrig. Unser Wunsch die Rennstrecke zu besichtigen wird erfüllt. Auf der Autobahn fahren wir nach Two Harbors, dem Startort des Marathons. Bei der markierten Startlinie steigen wir kurz aus. Es sollte sich am nächsten Tag heraustellen, dass dies nicht die tatsächliche Startlinie für den Inlinemarathon ist. Es ist wohl der Start für den Laufmarathon, der hier jeden Sommer auf der fast gleichen Strecke stattfindet. Nun fahren wir die ganzen 26 Meilen bzw. 42 km von Two Harbors nach Duluth ab. Eine landschaftlich schöne Strecke durchs Grüne auf einer zweispurigen Überlandstrasse entlang dem Seeufer. Die Strasse führt in leichten Wellen rauf und runter, rauf und runter, rauf und runter... Zu unserer Freude scheint der Belag gar nicht so schlecht. Während Ennio und Urs Rennstrategien aushecken beschliesst Roberto die tolle Strecke Morgen als „Spazierfahrt“ mit Fotoapparat zu absolvieren. Unterwegs gibt’s ein paar Stopps, u.a. beim Rose Garden. Obwohl dieser durchaus schöne Rosen bietet beschäftigt uns vor allem der kalte Wind und der eine oder andere bange Gedanke an das frühmorgendliche Rennen am nächsten Tag wird geäussert. Nun erwartet uns eine Hafenrundfahrt mit einem Touristenboot. Wir bekommen unser Mittagessen. Zu meiner Freude gibt es unter anderem ein Sandwich mit richtig dunklem Brot, ein Luxus in diesem Toastbrot-Land! Roberto’s Kaffee lässt allerdings zu wünschen übrig, der wird kalt bevor er getrunken ist. Netterweise wird die Tagesplanung nochmal unsern Wünschen angepasst. Wir dürfen zur Inlinemesse, die sich in einer Halle am Hafen befindet. Hier gibt es vieles was es bei uns auch gibt, teilweise zu günstigeren Preisen. Wir bewundern aber auch Customschuhe amerikanischer Hersteller, die bei uns weniger bekannt sind. Einige von uns treffen sich in den Chlorgefilden des Hotels, genauer im Whirlpool. Diese Anlage (mit Whirlpool, kleinem Schwimmbecken und Sauna) ist nicht gerade umwerfend schön, aber sie erfüllt ihren Zweck. Tobi hält es bewundernswert lang im wirklich heissen Wasser aus. Ich bevorzuge Intervall: eine Minute im Wasser, eine Minute draussen, etc. Die übrigen Basilisken waren heute auch auf der Inlinemesse. Sie haben uns alle in unsern Kategorien angemeldet und die Startnummern geholt. Ebenfalls sind sie die Rennstrecke abgefahren (teilweise auf Skates) und waren dann shoppen. Zum Abendessen gesellt sich Bob Titus, der President von Synthetics International USA, zu uns. Er ist für das Wochenende von New York hierher gekommen. Wir landen wieder in einem italienischen Restaurant in Superior, nun ist es glaub ich dasjenige wo wir gestern eigentlich hin wollten. Bob hat eine lockere, gemütliche und humorvolle Art. Er ist ein Amerikaner mit viel Reise- und Lebenserfahrung. Über die Geschichten, die er zu erzählen weiss, amüsieren wir (die in der Nähe sitzen) uns köstlich. Und wieder füllen uns unsere Essportionen bis zuoberst. Da uns am nächsten Tag das Rennen bevorsteht und wir früh raus müssen, machen wir zeitig Schluss. Viele gehen um 10 Uhr zu Bett. Samstag, 15.9.2007 Der heutige Tag ist der eigentliche Grund warum wir hier sind: der Northshore Inline Marathon steht auf dem Programm. Die Wettervorhersage hatte just für diese Nacht die kältesten Temperaturen unserer fünf Tage angekündigt, nämlich Tiefstwerte um Null Grad. Nun, ich dachte es wird dann schon ein bisschen wärmer sein! Leider ist eher das Gegenteil der Fall...
Rennbericht Northshore Inline Marathon (Sebastian Brucker) Morgens um 3.30 Uhr wurde ich plötzlich wach ohne dass der Wecker klingelte. Dieser sollte uns erst eine halbe Stunde später aus dem Schlaf reißen. Der Startschuss für den Marathon sollte bereits um 7.30 fallen. Da der Northshore Inline Marathon ein Point-to-Point Race ist und wir uns in Duluth, dem Zielort befanden, mussten wir zuerst einmal zum Startgelände gebracht werden.
Etwas möchte ich zum Rennen aus meiner Perspektive noch anfügen: Was ich sehr geschätzt habe ist die Fairness und die Kommunikation der (fast ausschliesslich männlichen – bei den weiblichen soll es doch etwas anders zugegangen sein) Amerikaner in meiner Gruppe. Sie lassen jeden in die Gruppe, sie fragen sogar Alleinfahrende auf der Strecke ob sie einsteigen wollen. Sie entschuldigen sich wenn sie von hinten nahe auffahren, machen mal ein Kompliment wenn vorne jemand gut zieht, bieten sich freiwillig zur Führung an. Kurz: Meine Gruppe funktioniert wirklich als Team obwohl sich offenbar die wenigsten kennen. Nachdem wir unsere Finisher-Shirts geholt haben werden einige Team-Fotos geschossen, u.a. auch von einem Zeitungsfotografen. Wir stellen heute wiederholt fest, dass wir unter der Northshore Inline Marathon Gemeinschaft tatsächlich schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Da sagt z.B. eine Dame zu mir: „Oh, you’re here with the Swiss Team, the eleven people from Switzerland?“ Ganz knapp reicht es uns zum nächsten Programmpunkt: Dinner mit Bob im Restaurant Top of the Harbor (Drehrestaurant auf dem Hotel Radisson in Duluth). Die Bedienung bringt so ziemlich alles durcheinander, was man durcheinander bringen kann... Aber wir essen sehr gut, zumindest einige von uns. Auch die Portionen sind hier einigermassen okay. Ich bin sehr müde, spüre meine Beine und fühle mich nicht gerade blendend. Trotzdem geniesse ich das Dinner mit den andern Basilisken. Wieder brechen wir früh auf. Zurück im Hotel verabschieden sich die meisten gleich und gehen schlafen. Einige genehmigen sich an der Hotelbar noch einen Schlummertrunk. Trotz grosser Müdigkeit schlafe ich wieder nicht durch, Jetlag lässt grüssen! Sonntag, 16.9.2007 Mit einem kurzen Austausch über die Körperteile die sich nach dem gestrigen Race bemerkbar machen stehen Ursi und ich auf. Die Eventagentur hatte für heute eigentlich Riverrafting organisiert. Stattdessen geht’s zum Kajakfahren, wieder auf freiwilliger Basis.
Bericht Kajakfahren (Roberto Lehner) Der Tag nach dem herrlichen Marathon. Das geplante Riverrafting wurde leider wegen Wassermangel – der wilde Bach wurde zu einem müden Rinnsal – abgesagt und musste durch eine kurzfristig organisierte Kajaktour auf dem Lake Carlton ersetzt werden.
Jacqueline und Sebastian gehen heute joggen. Da Jacqueline in Berlin sowohl den Inline- wie auch den Laufmarathon bestreiten will ist ein bisschen Training vonnöten! Zurück im Hotel treffen wir die anderen und erfahren die Tragödie des Tages: Ennio hat seinen Pass verloren und Morgen sollen wir zurückfliegen... Nachforschungen beim Busunternehmen sind am Laufen. Zum letzten gemeinsamen Nachtessen geht’s heute nach Duluth in ein mexikanisches Lokal. Wir essen natürlich wieder zu viel, aber sehr gut. Jackie (=Jacqueline) überlegt sich Strategien wie der junge Koch (der ihr gefällt) denn bloss aus der Küche zu holen wäre. Leider nützt alles nichts, er zeigt sich nicht mehr... Wenn wir gerade beim Thema sind: heute Abend stellen wir Gesamt-Speed-Inliner-Basilisk-Flirt-Ranglisten auf. Da gibt es einige, die das Flirten partout nicht lassen können. Und diese Spezies ist hier in den USA ziemlich gut vertreten, wobei sich die Platzierungen im Laufe des Abends mehrmals ändern... Aus Persönlichkeitsschutzgründen können wir keine Namen nennen. Nach dem Essen begeben wir uns an die Bar desselben Lokals und führen uns (in den meisten Fällen) Hochprozentiges zu Gemüte. Leider schliesst die Bar schon bald und wir müssen weiter. Wir landen im Hotel. An der Reception bekommt Ennio Bescheid, dass sein Pass gefunden worden ist, er strahlt vor Glück! Wir begeben uns an die Hotelbar. Der Barkeeper kämpft gegen seine Müdigkeit während wir voll aktiv sind: Jukebox füttern, Billiard spielen, Tango und Salsa tanzen, Trinken, Reden, Lachen, etc. Ich bin inzwischen ein bisschen angeheitert und ich glaube ich bin nicht die Einzige. Nun, wir realisieren langsam, dass unsere gemeinsame Zeit in Duluth ein baldiges Ende nimmt... das könnte ein Grund für unsern eben erwähnten angeheiterten Zustand sein. Schliesslich haben wir Mitleid mit dem armen Barkeeper und machen einen Abgang, es ist inzwischen ca. 1.30 Uhr. Montag, 17.9.2007 Unser Abreisetag ist gekommen, sniff... Wir packen zusammen, checken aus und starten um 9.15 Uhr mit unsern beiden Mietautos Richtung Minneapolis. Auf dem Weg dorthin gibt’s einen Stopp bei der Busgesellschaft, die Ennios Pass ja gefunden hat. Er bekommt ihn wieder, wir können also geschlossen in die Schweiz zurückkehren! Unterwegs braucht Ennio so dringend eine Toilette (es sind nicht immer die Frauen!), dass wir die Autobahn verlassen und kurz anhalten. In Minneapolis stehen wir im Stau und um 13 Uhr sollten wir doch unsere Mietwagen abgeben... es wird langsam knapp. Um 13.15 sind wir am Flughafen bei der Autovermietung. Die kleine Verspätung spielt keine Rolle. Da wir abends erst nach 21 Uhr fliegen bleibt der ganze Nachmittag zum... shoppen! In nächster Nähe befindet sich das Rieseneinkaufscenter „Mall of America“. Wir geben unser Gepäck auf und nehmen eine Metrobahn dorthin. Dieser Mall beherbergt u.a. zwei Achterbahnen! Ursi, Tobi, Roberto und ich lassen uns durchwirbeln. Danach lunchen die meisten von uns gemeinsam. Um 20 Uhr sind wir wieder am Flughafen. Am Security Check müssen diesmal alle ihre Schuhe ausziehen. Die s-i-b Freizeithose, die Tobi trägt, entpuppt sich als nicht international tauglich: sie enthält zu viel Metall das angibt. Und wieder fürchten wir einen von uns zu verlieren... Schliesslich lassen sie ihn doch noch passieren! Einmal mehr im Flugzeug. Nach einigem Hin und Her und munterem Plätze tauschen kehrt langsam Ruhe ein. Erneut schlafen alle um mich herum, bloss ich nicht... Im Vergleich zum Hinflug ist dieser Flug nun zum Glück etwas kürzer.
Dienstag, 18.9.2007 Im Flughafen Amsterdam trinken die einen Kaffee, die andern verschwinden (tauchen aber rechtzeitig wieder auf), die nächsten versuchen zu schlafen. Schliesslich kommen wir im Zürcher Flughafen an, wo wir Martin und Jackie verabschieden. Wir übrigen fahren mit den Autos nach Basel – obwohl ich doch gar nicht zurück will! Um 19 Uhr landen wir wieder dort, wo wir fünf Tage zuvor gestartet waren, hinter dem Bahnhof SBB. Mir kommt’s vor als wären es zwei Wochen gewesen. Der Abschied fällt nicht gerade leicht. Es waren fünf megagute Tage! Amerika hat wohl begriffen, dass es auch im Schweizerland schnelle Skaterinnen und Skater gibt! Aber das beste – und ich glaube da sind wir uns alle einig – war die Gemeinschaft untereinander. Trotz einigen ungemütlichen Situationen blieb die Stimmung immer positiv. Wir hatten sehr viel Spass zusammen, haben extrem viel gelacht, haben viel zusammen erlebt. Einige Momente werden wir wohl nie vergessen.
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