Berlin Marathon 2008
der inlinemarathon 2008 in berlin war wie immer ein riesen erlebnis. jedoch wurde er dieses jahr von vielen pannen begleitet. deshalb haben wir mehrere berichte von verschiedenen teammitgliedern angehängt :-)
viel vergnügen beim lesen
markus reimann
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Eine stornierte Geschichte von Björn
Ablauf der Ereignisse:
Donnerstag 25. September 2008
20.00 Uhr Eintreffen am Euroairport
20.30 Uhr Treffen mit Sandra und Thomas am Gate (Abflug 21.30)
21.00 Uhr Voraussichtlicher Abflug 22.30 (geplantes Kristallweizenbier im Café
Stresemann storniert und ersetzt mit 7.20 Franken teurem
Büchsenbier am Gate)
22.15 Uhr Abflug verschoben auf 23.30!!! Genügend Schlaf – storniert!
23.30 Uhr Abflug von Basel – Juhui, Flug nicht storniert...
Freitag 26. September 2008
01.10 Uhr Ankunft in Berlin Schönefeld, zum Hotel mit ÖV storniert, lieber mit
dem schnellen Taxi.
01.55 Uhr Ankunft im Etaphotel Anhalter Strasse
02.00 Uhr Nachtportier sagt, dass sie ausgebucht seien und unsere Zimmer
um 18 Uhr storniert worden sind.
02.01 Uhr Jegliche Gedanken von wegen „endlich ins Bett“ – storniert
02.05 Uhr Da wir natürlich trotzdem ein Dach über dem Kopf haben wollten
und Etaphotels ja immer ein drittes Bett haben, waren wir fast
gezwungen den Schlaf Teampapi Markus, Robi und Brigitte zu
stornieren.
02.15 Uhr Markus Gesicht sah ziemlich storniert aus, als Sandra und Thomas
ihn aus dem Traum vom ersten Berlin-Marathon Sieg rausklopften.
03.30 Uhr Ich lag jetzt zwar im Bett, konnte aber immer noch nicht schlafen
- Bettdecke storniert, da Markus sie alleine benötigte.
Das von nun an, das Wort storniert in aller Munde war, war ja klar!
Alles andere war dann das bekannt schöne Berlinerlebnis ohne weitere Stornierungen... jedenfalls bei mir... :-)
Björn Hauswirth
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Rennbericht vom Berlin-Inline-Marathon
Nach einer zu kurzen Nacht schleppte ich mich morgens an das „prall gefüllte“ Frühstücksbuffet. Nach dieser Stärkung unternahmen wir noch eine Siteseeing-Tour durch Berlin bevor wir uns um halb 12 Uhr am Potsdamerplatz zum Mittagessen besammelten.
Nach einer gehörigen Portion Kohlenhydrate und grosser Flüssigkeitszunahme (natürlich nur Mineralwasser) gingen wir gestärkt ins Hotel um uns langsam auf das Rennen vorzubereiten. Da es mein erstes Mal in Berlin war spürte ich wie die Nervosität wuchs. Wir fuhren alle zusammen ins Start-Ziel-Gelände beim Brandenburger Tor wo man nur mit einer gültigen Startnummer hereinkam. Dort hiess es noch einmal tief Luft holen und relaxen, bevor man dann sich die Skates anzog und die übrigen Kleider zur Deponierung abgab. Nach dem Einfahren machten wir uns auf den Weg in unseren Startblock. Die meisten von uns durften im Block B starten und wir haben abgemacht, dass so lange es geht wir alle beieinander bleiben werden im Rennen. Für mich war es klar, dass ich in erster Linie sturzfrei diese sehr erlebnisreichen 42 km unter die Rollen nehmen wollte. Auf einmal erklangen die Glockenschläge von AC/DC’s hells bells und so hiess es noch eine Minute bis zum Start. Der Startschuss fiel und mit tosendem Applaus vom Publikum wurden wir auf die Reise geschickt. Es gelang mir während den ersten 11 Minuten das Tempo von Markus mitzuhalten. Ich musste dann langsam abreissen lassen. Als ich mich ein wenig zurückfallen liess, wurde ich unter anderem von Severin, Marco F. und Marco T überholt. Ich versuchte mich dann in einer Gruppe festzubeissen was mir auch gelang und wie sich im späteren Rennverlauf herausstellte, waren meine Teamkollegen, die mich zuvor überholten, in der selben Gruppe. Es war ein sehr hektisches und nervöses Rennen. Mal konnte ich stürzenden Fahrern ausweichen mal stürzten mehrere Personen hinter mir. Es war immer höchste Konzentration gefragt. Und immer wenn man glaubte die Kräfte würden schwinden, wurde man vom supergeilen Publikum was zu tausenden an der Strecke stand getragen und man konnte so immer wieder Kräfte mobilisieren. Ich habe ja gehört, dass es viele Zuschauer hat dort, war aber total überwältigt von der Menge.
Nach einer Stunde fragte ich mich, wie lange noch bis zum Ziel. Sind wir erst bei Kilometer 25, grins? Oder schon bei Kilometer 35 oder weiter? Ich hatte keine Ahnung. Auf einmal fuhren wir an der Tafel (Kilometer 38) vorbei, da wusste ich, jetzt kann es nicht mehr lange gehen. Von da an fing ich an, meine Position im Feld nach vorne zu verbessern um mich für den Sprint besser zu positionieren. Bei Kilometer 40 ein letzter Griff zu meinen Skates, die Schnallen noch einmal festziehen und dann bogen wir auf die Strasse Richtung Brandenburger-Tor ein. Jetzt hiess es den Sprint anziehen. Ich gab noch einmal alles und sprintete durch das Brandenburger-Tor hindurch Richtung Ziel. Bei durchqueren der Ziellinie hiess es Juhee, mein erstes Rennen in Berlin, sturzfrei überstanden. Wenigstens das Rennen verlief für mich an diesem Wochenende reibungslos.
Nach Entgegennahme der Teilnehmer-Medaille und diversen Flüssigkeiten, ging ich meine Kleider bei der Deponiestelle abholen, was hervorragend funktionnierte. Auf einmal rief ein Herr; brauchen Sie eine Massage, es hat noch Plätze frei! So dachte ich mir, ja warum nicht und traf dort Thomas Beeler an. Bei dieser Massage dachte ich mir, diesen Service sollte man bei jedem Rennen haben. Für mich war Berlin trotz allen Wiedrigkeiten und Umständen die Reise wert und ich werde sicher wieder einmal am Berlin-Inline-Marathon teilnehmen.
Walti Fürst
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Reise nach Berlin mit Easy-Jet
A dem Fritigmorge 26. September beni verwachet ond ha gwösst: wow, i
reise nach Berlin.So beni rächtzitig losmarschiert om de 9i Zog
zverwötsche. Fahrt nach Basu. In Basu de Walti empfange ond met Bus
witer an Floghafe.
Nachem ijegge en stärchig met Kafi ond Gepfeli, wobi i ned s’haube Restorant wot choufe, so tür we das esch. Es hallo – d’ Christine esch ou no zo eus gstosse.
Guetglunet hämmer is ofe Wäg is Flogzüg gmacht. Am viertu vor eis abflüge.
Supi, de en Stond spöter in Berlin acho ond met de Basiliske chönne Berlin
uskondschafte. Toll!!!!!
Aschnaue bitte, Händi de usschaute - tönt’s vo de easy-jet Crew.
Yeah, gli gohts los. De Motor startet…aber es tönt meh nocheme weisselnde Hund. Nach mehrmoligem Versuech dä resig Vogu rechtig in Schwong z’brenge, wärde mer informiert, dass technischi Störige vorlege ond mer erscht inere Stond starte wärde.
Berlin mer chöme, wenn ou chli spöter…
Nochere Stond s’gliche no einisch. Starterlaubnis hämmer- Motor louft…
aber…tönt das ned weder glich wie ou scho???!!!
Es esch jo nätt, de Pilot ou mou z’ gseh. Die Information hätti aber lieber ned ghört..“ Ufgrond vo technische Störige müender leider das Flogzüg verloh. Spöteri Infos folge.“
Es esch scho fasch zwöi ond anstatt in Berlin hocke mer emmer no z’ Basu.
Wenigstens öppis ässe. Aber ou das muess verdient si. Mer send ned die Einzige.
Am drü wird de Flog nach Berlin ersatzlos gstreche. Was das heisst för das spezielle Wochenänd, wo aues in Berlin wott si, erfahre mer gli. Eus werd nach Afrog es Info-Blatt met de Bestemmige vo easy-jet id Hand dröckt. D’Flög send aui usbuechet. Eusi Möglechkeit, metem Zog z’ reise i 7Std.15.
Dörf ned wohr si. I renge. Ha mi eigentlech ofes „gmüetlechs“ Wochenänd igstäut. Vor auem nachem zögle ond bevorstehender Wohnigsabgabe met potze, schaffe, potze, schaffe.
Denn no- Berlin siegt. D’ Christine stiegt us. Schad! So reise de Walti ond i metem Zog. Abfahrt 17.18 Akonft 00.30. S’ Zogfahre esch no rächt onderhautsam ond meh lehrt ou etwelchi lüt kenne.
Scho ellei de Bahnhof Berlin esch en Reis wärt. Sagehaft!
Metem Taxi chöme mer secher is Hotel, womer ou scho vom Markus empfange wärde. Liebe Dank för dini Usdur.
Es esch scho so– mer trainiere jo schliesslech ned vergäblech en Usdur-Sportart..oder?
Irène Plüss
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Inline-Marathon Berlin - DÄ MARATHON
Scho im Januar hani meh entschede, das i das Johr DÄ MARATHON werde fahre.
Jetz esches so wit. Es esch 4i am Samstig-Mettag am 27. September ond i stoh
met x- Inliners (knapp 8000) am Start bereit.
För meh esch klar- i wott secher is Zil cho ond die Meschig vo Berlin ond Inline
chönne „gniesse“. Am Start beni super wägcho- es Grangel wos gärn get be
so veu Skater hani chönne omgoh.
So fahri doch zemli untypisch grad echli ellei, agführed vo de vele Zueschouer.
Lenks werdi öberhout, rächts vo mer no veu freis Berliner Pflaster. Do verspüri plötzlech en deftige Schlag am rächte Bei. I chome is strouchle, wot mi rette,
verlüre doch no s’Glichgwecht ond flüge so läng weni be voruse. De Chopf schlohts mer bem Ufprall zönftig hendere in Nacke. Mi Heum hets mer ganz hendere gschlage, d’ Breue wit fort ond id Einzuteili zerleit.
Wöu i ned grad ufstoh, lotst en Skater die nachkommende Skater met erhobne
Arme a mer verbi. Aer rüeft, mer söu am Notfau alüte.
Es esch gar ned so eifach us de Strossemetti a Strosserand zcho. U lang beni det ghocket. Ou Polizei het es Wiili brucht.Denn de Notfauwage. Zor Abklärig, was genau
met mim Haus esch, händs mi i Spetau öberfüehrt zom Röntge.
Auso met de Ziit hani de gwösst weni heisse, woni wohne ond wie aut das i be. Jedes mou weder die gliche Agabe ond x-mou buechstabiere.
Tip,- emmer de Chrankekasse-Uswis debi ha. Zom Glöck hani chönne rede- sösch wär weiss.
Nach 2 verschedene Röntgevariante het d’Aerztin mi met de Hiobsbotschaft konfrontiert, das i em Spetau muess blibe ond am Sonntig-Morge es MRI sött ha, för
die ganz gnaui Abklärig. Nome of mis Verspräche ond s’ Wösse,das i am Sonntig heiflüge ond mi de grad em Spetau mäude, hani chönne s’Spetau verloh.
So beni de, zwar verspötet, aber doch no zom z’ Nachtässe cho. Us de Party esch de leider nüt worde.
Nach doch pönktlichem Start we ou Landig met easy-jet beni de „heil“ weder i de Schwiz acho. Dor min Brüeder ond Kolleg abghout ond i Spetau Aarau öberfüehrt,
het det de nöchschti Notfau Marathon of mi gwartet. Am 11i beni de ou deheime gsi.
Was för es Marathon – Weekend ! Trotzdem- Berlin i chome weder….
I danke aune härzlech för die tatchräftig Metheuf.
Irène Plüss
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