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SIC Basel  - 05.05.2007
 
 
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Nachtrag

 

Mein erster Renntag in Schwarz/Gelb

Am frühen Samstag Nachmittag traf ich voller Vorfreude auf das bevorstehende Rennen in unserem luxuriösen S-I-B VIP-Village ein, wo alles super organisiert und vorbereitet war.
Nach einem kurzen Fotoshooting und anschliessendem Interview mit einem lokalen Fernsehsender ging es an die Vorbereitung für das Rennen.
Schon beim Einfahren war es klar, heute wird es rutschig, es war Vorsicht angebracht.
Ich wurde immer nervöser, war es schliesslich für mich das erste Rennen im Dress der Speed-Inliner-Basilisk.
Mit den gewohnten 5 Minuten Verspätung viel der Startschuss um 17.05 Uhr.
Trotz diesen schlechten Witterungsbedingungen wollte ich schnell skaten. Gleich nach der Wettsteinbrücke fuhren wir auf die erste starke Linkskurve zu, im Hinterkopf, nur kein Sturz! Die anschliessende Abfahrt gab mir viel Vertrauen in meine Technik; nun hiess es für mich Tempo machen und nach einer Runde überquerte ich die Wettsteinbrücke allein, weit hinter der Spitze und ca. 100 Meter vor den Verfolgern.
Das Anfeuern der Teamkollegen auf und nach der Wettsteinbrücke gab mir Kraft um zu kämpfen. Doch schon kurz nach der Abfahrt in Runde 2 spürte ich meinen Rücken. Jetzt hiess es auf die Zähne beissen und kämpfen.
Bei der Auffahrt auf die Schwarzwaldbrücke wurde ich von einer schnelleren Gruppe überholt, konnte mich aber dieser „anhängen“ und mich im Windschatten erholen. Nach den erneuten anspornenden Unterstützung der Teamkollegen hatte ich die Kraft wieder in den Beinen um mich auf einen Schlusssprint vorzubereiten.
Bevor wir zum letzten Mal Richtung Wettsteinbrücke kamen, reihte ich mich an dritter Stelle dieser Gruppe ein und lancierte dann Richtung Wettsteinplatz den Sprint, in dem es mir, zu meiner Verwunderung gelang, die ganze Gruppe hinter mir zu lassen.
Als ich dann im Ziel erschöpft auf meine Uhr schaute, glaubte ich, dass sie stehengeblieben sein muss. Ueber 1 Minute schneller als letztes Jahr und das bei Regen?!
Die Vorbereitungen und das Training haben sich für mich gelohnt und eines wurde mir an diesem Tage klar: Es ist geil ein Basilisken zu sein!!!

 

                                               Walter Fürst

 

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