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Rennbericht SIC Basel 29.4.06

Schon seit Wochen erwarteten viele Basilisken voller Vorfreude dieses Weekend.
Gab es doch so viele offene Fragen, die unter den Nägeln brannten.
Hat sich das harte Wintertraining gelohnt? War die Vorbereitung ausreichend? Kann ich meine Zeiten aus dem letzen Jahr verbessern? Erreiche ich meine persönlichen Ziele? Kann ich die Erwartungen meiner Teamkollegen erfüllen? Etc. etc……

Endlich war es so weit. Wir trafen und bereits um 13 Uhr, um in unserer neuen Teambekleidung vor der Kamera zu posieren. Sollte der eine oder andere etwas verkrampft auf den Fotos lächeln, so war bestimmt die arktische Temperatur schuld und keinesfalls die aufkommende Nervosität…

Kurz vor 17 Uhr stellten sich die Fitnessteams der Männer und Frauen am Start auf. Auf der Wettsteinbrücke ging ein eisiger Wind und eine dunkle Regenwolke kam auf Basel zu. Im Feld begannen sich viele zu Sorgen, wie die engen Kurven bei nasser Strecke bewältigt werden können.

Endlich viel der Startschuss. Ein Gerangel, ein Geschupse und mit Vollgas die Wettsteinbrücke hoch; den Mühleberg hinunter. Wo ist eine gute Gruppe zum Mitfahren? Mist, die Gruppe vorne ist weg und hinten ist auch kein Unterschlupf zu finden. Also Kopf runter und alleine weiter. Zum Glück finde ich doch noch Anschluss in eine Gruppe, sogar mit einem zweiten Basilisken. Wir reihen uns vorne ein und wagen auf der letzen Runde eine Tempoverschärfung. Keiner kommt nach, aber leider verlässt uns der Mut und wir lassen uns wieder in die Gruppe zurückfallen. Jetzt heisst es Kräfte sparen für den Endspurt. Noch einmal über die geliebten Pflastersteine und mit Vollgas die Wettsteinbrücke hoch und über die Ziellinie. Geschafft!!!

Nach einer heissen Dusche, in warme Kleider eingepackt und in der einen Hand das wohlverdiente Bier (Kaffee Lutz wäre mir fast lieber gewesen…) schauten wir, wie die Worldteams und anschliessend unsere Speedteams sich im Mannschaftszeitfahren schlugen. Ich war froh, dass ich mein Rennen bereits beendet hatte und mich aufs anfeuern konzentrieren durfte.
Anschliessen trafen wir uns zum gemütlichen Apéro mit den Gönnern und Sponsoren. Jeder erzählte von seinen Erlebnissen und freute sich auf die kommenden Rennen.

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